Kundenmeinungen
Zwar holprig geschrieben aber dafür umso seichter, 4. Februar 2008
30 hoch spannende Seiten des Romans "Das Kind" ließen mich hoffen, in Fitzek einen vielversprechenden Schreiber entdeckt zu haben. Die Therapie ist ein etwas haarig zusammengeschusterter Plot, den man schon vor Jahren in verschiedenen Varianten allerdings als guten Tatortkrimi genießen konnte. Als geschriebenes Buch erinnert die Geschichte an transparente Groschenromanspannung, die man als schlechtes Beispiel in der 10.Klasse Deutsch konsumieren musste. Wieso man einen solchen Hype um dieses Buch gemacht hat, bleibt mir ein Rätsel. Die Protagonisten sind nicht gut ausgearbeitet, die Antagonisten werden aus alt bekannten Klischeesäcken bedient und der Plot ist seicht, belanglos und arg konstruiert. Sicherlich werde ich dieses Buch mitsamt Inhalt über Nacht vergessen haben, und das ist gut so.
Hier wird man therapiert..., 3. Februar 2008
Sebastian Fitzek, für mich zu Beginn ein total unbekannter Name, und trotzdem habe ich mich einfach so auf diesen Roman eingelassen. Und Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht.
Die Therapie" ist ein hervorragender Psycho-Thriller, der den Leser regelrecht hypnotisiert und anfangs kann man sich nur schwer dazu bringen das Buch aus den Händen zu legen, wobei der Plot eigentlich ganz schnell erklärt ist:
Psychiater Viktor Larenz verfällt in eine Art Depression, als seine damals 11-jährige Tochter Josy auf einen Schlag spurlos verschwindet. Der einstmalige Star-Mediziner schließt seine Praxis und führt ein wahres Einsieder-Leben. Erst nach vier Jahren entschließt er sich ein Interview für eine bekannte Tageszeitung zu geben, in dem er über das Verschwinden seiner Tochter sprechen will. In Vorbereitung auf diese Befragung zieht er sich auf sein einsames Ferienhaus auf einer kleinen Insel zurück, doch dort fängt der Albtraum erst an, als ihn eine unbekannte Frau aufsucht. Sie erzählt ihm von Visionen, die Parallelen zur Geschichte seiner kleinen Tochter aufweisen. Die Unbekannte will von ihm behandelt werden und Die Therapie" geht los...
Fitzek versteht es den Spannungsbogen über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, auch wenn der relativ kurze Roman ein paar Längen aufweist, die aber durch sprachliche Gewandtheit sehr gut ausgebessert werden. Im Prinzip verdient Sebastian Fitzek's Therapie" fünf Sterne, da es sich hierbei um einen gutklassigen Roman handelt, der wirklich spannend und gut umgesetzt wurde. Leider stellte das Ende für mich als Genre-Fan keine wirkliche Überraschung dar und auch der Spannungs-Faktor fällt zum Ende hin leider ein wenig ab und deshalb bekommt Die Therapie" von mir starke vier Sterne...
Spannender Psychothriller, 27. Januar 2008
Sebastian Fitzek gelingt es mit dem Buch " Therapie" eine sagenhafte Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Sehr gefiel mir diesmal hingegen zu Amokspiel dass der Autor auf einem höheren Niveau geschrieben hat und schöne Einblicke in die Geschichte von Berlin gab! Bei diesem Buch ist es dem Leser unmöglich das Ende vorherzusehen. Leider war das Ende mit einem bitteren Nebengeschmack versehen, so dass ich hier nur 4 Sterne bewerte.
abgrundtiefe Tiefe, 20. Januar 2008
Spannung wäre nicht das rechte Wort; der menschliche Abgrund öffnet sich beim Lesen dieses Buches.
Kriminalromane und Psychothriller sind meine Leidenschaft aber egal wie gut geschrieben, in der Mitte des Buches habe ich den Mörder und fast immer stimmt meine Vermutung. Ich lese nie den Einband um ja keine Ahnung des Geschehens zu haben, um die Spannung aufrecht zu halten.
Bei diesem Buch war noch das Nachwort eine Überraschung. Der Schriftsteller bedankt sich bei seinem Leser für die Lebenszeit, die man mit seinem Buch verbracht hat. Ein absolut perfektes Buch!
Psychothriller, besser kanns gar nicht sein!!, 15. Januar 2008
Kurzbeschreibung:
Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird ...
Viel mehr als man sowieso schon weis, braucht man gar nicht zu wissen. Viktor tut einem so leid in dem Buch und ehe man sich versieht, steckt man plötzlich in einer Therapie drin, obwohl man es gar nicht mitbekommt. Das Buch darf sich mit Recht einen GUTEN PSYCHOTHRILLER nennen.
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