Kundenmeinungen
Bitte, nicht zuviel erwarten ..., 5. August 2007
... sollte die unbedarfte Leserin, dass nach der Lektüre sich alles zum Besten wenden würde.
Die gegebenen Ratschläge sind nicht wirklich neu, die Beschreibung, was Männer wirklich wünschen nicht abschließend. Manches liest sich als Forderung, manches Klischee ist neu verpackt.
Die Umsetzung des Ratgebers würde in vielen Fällen bedeuten, dass Frau ihre Natürlichkeit verlöre, nur noch funktioniert und das kann weder gewünscht sein, führt eher zu Enttäuschung.
Also viel Freude bei der Lektüre aber Vorsicht bei der Umsetzung, denn sind wir doch ehrlich, Perfektion ist oft angestrebt aber auch langweilig.
Solider Ratgeber mit kleinen Schwächen, 27. Juli 2007
Der Titel dieses Ratgebers dürfte sicher bei manchem zu Stirnrunzeln führen: ein Knigge, also ein Benimmbuch, fürs Bett? Sollte man nicht wenigstens in diesen ganz intimen Momenten die Regeln der Höflichkeit und des guten Umgangs hinter sich lassen dürfen? Nun, der Titel führt ein wenig in die Irre: In Wahrheit handelt es sich weiger um ein Benimmbuch als um eine Sammlung hilfreicher Ratschläge, wie Frauen bei Männern die erwünschte Wirkung erzielen. Tipps zum Flirten gibt es da, zum Verfassen von Kontaktanzeigen, frau erfährt, wie sie am geschicktesten streicheln, massieren oder blasen kann, und sogar, wie sie am besten mit Erektionsstörungen umgeht, wird ausführlich beschrieben.
Ein kleines Manko, das ich in diesem Ratgeber sehe, besteht darin, dass er mitunter ein recht manipulatives Verhalten empfiehlt, das den Ratschlägen in dem konservativen US-Bestseller The Rules" ähnelt. Wenn er auf den Anrufbeantworter gesprochen hat, dann rufen Sie nicht gleich zurück" heißt es da etwa. Oder: Verwirren sie ihn, indem Sie sich unberechenbar verhalten. Benehmen Sie sich nett und freundlich, lassen Sie zwischendurch aber auch mal kurz die Zicke raus." Sorry, aber das ist Kindergartenverhalten im Spiel der Geschlechter. Und da die meisten Männer diese Tricks" längst kennen, macht frau sich dadurch höchstens selbst zum Affen. Als ähnlich wenig hilfreich fand ich die Ratschläge, wie man beim Flirten bestimmte körpersprachliche Signale einsetzt. Wer den Kopf frei hat, auf so etwas zu achten, ist wohl kaum mit dem Herzen dabei und kann es genausogut gleich bleiben lassen.
Auch an anderen Stellen ist der Ratgeber spürbar konservativ. Im Kapitel seine zehn größten Geheimnisse" - ihm ist extra ein Warnhinweis" vorgeschaltet, damit die Leserinnen keinen Schock bekommen" - erfährt frau etwa, dass Männer sich gerne Pornos anschauen und dass sie sich häufig selbst befriedigen. Ui! Und in dem Schnellkurs Mut zum Luder" wird geraten, frau solle ihren geringelten Pyjama in die Altkleidersammlung bringen und auch mal Liebesstellungen auswählen, bei denen sie oben liegt. Man merkt es schon: Der Ratgeber ist eher für sehr brave Mädchen gedacht. Aber auch diese Zielgruppe will ja bedient werden.
Allerdings muss ich hier endlich auch mal etwas ansprechen, was sicher schon vielen anderen aufgefallen ist und was allmählich echt nervt. Hier wie bei mehreren anderen Sexratgebern streut offenbar immer dieselbe Person Massenverrisse. Wer zum Beispiel bei Ian Kerners "Mehr Lust für ihn", Lou Pagets "Die perfekte Liebhaberin", Arne Hoffmanns "Sex für Fortgeschrittene" oder Christiane Bongertz "Mach's noch einmal, Schatz" vorbeiklickt, wird schnell sehen, was ich meine: Reihenweise Ein-Stern-Verrisse unter unterschiedlichen Namen, aber leicht als vom selben Autor zu erkennen: Sie sind immer sehr kurz, werden oft an wenigen Tagen hintereinander abgefeuert, enthalten immer wieder bestimmte Lieblingswörter und -formulierungen und tun grundsätzlich so, als seien selbst sehr gelungene Ratgeber der letzte Dreck. Dabei haben diese "Rezensionen" oft nichts mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun.
Ich nehme an, dass hier einer versucht, lästige Konkurrenten wegzubeißen und sich händereibend freut, wenn selbst ausgezeichnete Bücher nach seinen Attacken in den Amazon-Charts abstürzen. Vorzugsweise geht er ja auf wirkliche Spitzentitel aus dem Bereich Sex und Erotik los. Dass bestimmte Praktiken (welche bleiben natürlich ungenannt) angeblich wehtun, findet man beispielsweise in einer ähnlichen Formulierung bei seinen Verrissen zu Lou Paget. Für "Die perfekte Liebhaberin" postete derjenige sogar exakt dieselbe Rezension am 23. Mai 2006 und am 18. Februar 2007 (und kommt dabei mal aus Bochum und mal aus München). Mein Tip: Lieber an den seriösen Rezensionen orientieren. Die erkennt man z. B. daran, dass sie sich konkret und fair mit dem Inhalt auseinandersetzen oder der Betreffende eine "Real-name"-Zertifikation erhalten hat. Damit ersparen Sie sich einen Reinfall auf so manche Schummelei.
Kein besserer Ratgeber, 1. Juli 2007
Ich finde dieser Ratgeber ist zu sehr männlich,die "Tipps" klingen manchmal wie Vorderungen und sind auch meistens nicht wirklich hilfreich.
Für Sex Neueinsteiger vielleicht brauchbar aber für Fortgeschrittene nicht empfehlenswert.
Da ist der Ratgeber von Lou Paget und Beate Gorman viel Ratgebender.
Witzig, 24. April 2007
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Autor schreibt witzig und ich habe den Eindruk dass er sich wirklich auskennt. Ein Punkt abzug, weil es schade ist, dass das Buch keine Abbildungen hat.
Wenig praxistauglich..., 16. März 2007
Was ich an diesem Buch vermisse sind die praktischen Tipps! Das Ganze ist mir zuviel Blabla um den heissen Brei und wenig konkretes.
Außerdem wären ein paar Bilder statt umständlicher und teilweise unlogischer Beschreibungen durchaus angebracht...
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