Kundenmeinungen
Fortsetzung zu Relic - 2.Buch mit Pendergast, 27. Januar 2008
Polizeitaucher fischen zwei fast skelletierte, kopflose Leichen aus dem Humboldt Kill. Eine der Leichen ist die vermisste Tochter einer einflussreichen New Yorker Familie, deren Mutter all ihren Einfluß einsetzt um eine Aufklärung des Verbrechens zu erreichen. Lieutenant D'Agosta der mit dem Fall befasst ist, findet bald heraus dass es eine ganze Serie ähnlicher Morde unter den Obdachlosen im Untergrund von New York gibt. Agent Pendergast vom FBI will als Penner verkleidet zu den Maulwürfen in die Tunnels unter New York vordringen um mehr zu erfahren. Währenddessen werden die Leichen von Margo Green, Dr. Frock und dem Leichenbeschauer Brambell eingehend untersucht, wobei die drei beunruhigende Bissspuren entdecken.
Das Buch bildet die Fortsetzung zu "Relic" und schließt an die Ereignisse des ersten Buches nach 1 1/2 Jahren an. Wieder sehr spannend, sind die bereits bekannten Protagonisten dabei die unheimlichen Vorgänge im Untergrund von New York aufzuklären. Die Story wird mit viel Action und Humor erzählt und hat mir sehr gut gefallen.
War okay, kommt aber nicht an den Vorgänger ran, 15. Oktober 2007
Ich habe das Buch direkt nach Relic gelesen, da mich die Handlung in Preston/Childs ersten Buch auf das zweite Buch neugierig gemacht. Muss jedoch leider sagen, dass das zweite Buch nicht an das erste anknüpfen kann. Die Handlung beginnt spannend und steigert sich im Laufe immer mehr rein. Leider laufen viele Handlungen parallel, die zwar gut überlegt, in meinen Augen aber teilweiße überflüssig sind. Mit weiterlaufender Handlung gerät die Story recht früh außer Kontrolle, die Endphase ist aber an Spannung leider nicht sehr ausgreift. Die Auflösung hat gute Ideen gebracht und war nicht von vornherein durchschaubar. Leider ist sie in meinen Augen zu kurz geraten. Hier wäre Ausbaubedarf gewesen.
Alles in allen ist dieses Buch dennoch recht gut gelungen und für alle diejenigen lesenswert, denen Relic gefallen hat. Das sollte man in jedem Fall vorher gelesen haben- Attic ist zwar an sich abgeschlossen, baut aber auf dem ersten Teil auf. Die Charaktere kehren wieder und einige Andeutungen sind besser verständlich, wenn man Relic gelesen hat.
Teilweise unterhaltsam, teilweise zäh!, 24. September 2007
Ich frage mich jedesmal, wie es passieren kann, dass man die Romane von Preston/Child als Wissenschafts-Thriller bezeichnet. Gerade der "wissenschaftliche" Teil ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen und nur Mittel zum Zweck, wobei der Zweck das Schreiben eines Horror-Romans ist. Ich lese die Bücher gerne, aber ich kann mich nicht damit anfreunden, dass hier reale Naturwissenschaft eine Rolle spielen soll oder echte Erkenntnisse wirklichkeitsnah recherchiert und eingeflochten wurden. Bei Micky Maus und Donald Duck finden sich ähnlich wissenschaftliche Geschichten.
Attic ist - wie nun schon oft beschrieben- die Fortsetzung von Relic, das man vorher durchaus gelesen haben sollte. Mit ein wenig Phantasie kann man sich zwar auch einiges zusammenreimen, aber mit Vorkenntnissen ist man klar im Vorteil. Leider gestaltet sich die Geschichte diesmal sehr langatmig, relativ früh ist klar, womit es die bekannten Ermittler und Wissenschaftler zu tun haben und man fragt sich nach 200 Seiten, wieso man nicht einmal die Hälfte des Buches geschafft hat, obwohl eigentlich alles klar ist und nur noch ein Showdown mit der Auflösung "wer ist der Oberbösewicht" fehlt. Dummerweise ist die Vermutung, die man etwa auf Seite 250 hierzu hat, die richtige und man fühlt sich am Ende zwar bestätigt, aber irgendwie auch betrogen.
Wie üblich sind die Charaktere eindimensional und stereotyp. Ihre Handlungsweisen wirken oft wenig nachvollziehbar und dumm, aber damit muss man sich in diesem Genre ohnehin häufig abfinden, da solche Handlungsmuster den einfachsten Weg darstellen, gefährliche Situationen noch gefährlicher werden und schließlich eskalieren zu lassen. Besonders enttäuscht war ich jedoch von Agent Pendergast, dem diesmal doch sehr wenig Platz eingeräumt wurde. Umgekehrt hätte man sich die ganze Geschichte rund um Reporter Smithback und die erboste Mutter einer Ermordeten sparen können.
Positiv zu bewerten sind die Abschnitte, in denen wirklich etwas passiert. Es wird zwar viel geredet und überlegt, was sehr zäh und gezwungen wirkt, aber immer wieder geht es ordentlich rund im Karton und dann liest sich dieses Buch sehr gut.
Insgesamt: Das Buch ist pure Unterhaltungsliteratur, leider ist es nicht immer unterhaltsam. Aber wer ein Buch lesen will, bei dem er nicht allzu viel nachdenken muss, der kann zugreifen.
Schwacher zweiter Teil, 2. September 2007
Dieser Roman - der wirklich nicht zu verstehen ist, wenn man seinen Vorgänger nicht gelesen hat - ist wie eine misslungene Sequel eines leidlich guten Gruselfilms. Alles, was im ersten Teil gut gewesen ist, wird hier in verstärkter Form noch einmal vorgestellt und dadurch bis jenseits der Satirikgrenze getrieben, was diesen Roman zum schlechtesten der Agent-Pendergast-Reihe macht.
PErsönlich rate ich jedem, der mit der riehe beginnt, diesen BAnd zu überspringen.
packend...., 11. Juli 2007
Nachdem ich "Das Relikt" gelesen hatte, fand ich sofort Gefallen an dem Autorentrio Preston/Child. Attic kann ich wirklich nur empfehlen. Attic sollte man zwar nicht als ein Relikt II sehen, jedoch baut Attic auf das erste Buch auf. Deshalb unbedingt vorher "Relikt" lesen.
Zur Handlung: Es werden in verlassenen U-Bahntunnels mehrere Leichen entdeckt. Ihr Zustand errinnert stark an die Museumsmorde aus "Das Relikt". Die "Helden" aus Teil eins treffen sich wieder und versuchen den unheimlichen Mörden aus dem Untergrund das Handwerk zu legen....
ähnlich wie bei den meisten Büchern von Preston/Child kann man bald nicht mehr aufhören zu lesen. Gerade in der blutrünstigen Schlussfase fällt es sehr schwer das Buch wegzulegen.
5 Sterne von mir; ich kann die anderen enttäuschten Rezensionen nicht verstehen....
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