Kundenmeinungen
Erschütternd, 11. Januar 2008
Auch ich habe das Buch verschlungen. Es ist einfach geschrieben. Ich war über den Inhalt sehr erschüttert. Viele haben mich gefragt, wie man so ein Buch kaufen kann. Aber ich wollte einfach mehr über die Entführung wissen.
Auch war ich überrascht, dass Sabine im nachhinein sagt, das sie bei der Entführung nichts hätte tun können, um dies zu verhindern.
Auch ich sage meinen Kindern, wenn was passiert, immer schreien, hauen, sich wehren... Das ließ mich ganz schön grübeln.
Sabine war und ist in starkes Mädchen. Man hatte trotzdem beim Lesen ganz oft Tränen in den Augen. Ich wüßte gerne nochmehr über ihr heutiges Leben.
Packende Erlebnisschilderung, 29. Dezember 2007
Wenn man dieses Buch liest, erlebt man die Tage und Empfindungen von Sabine Dardenne mit. Man möchte helfen und ist doch so machtlos. Ein eindruckvolles Buch voller Fakten und Emotionen, das mich alles Emotionen durchleben ließ.
Kein normaler Sommer.... , 16. Dezember 2007
Es ist ein aufrüttelndes Buch, ein anrührendes und ein sehr wichtiges Buch.
Sabine (seltsam für mich ist sie die kleine Sabine und nicht Fräulein Dardenne ) spricht eine einfache Sprache. Sie wiederholt sich hier und da, manche Sätze sind ein wenig holperig, aber das ist bei dieser Art Buch wohl mehr als verzeihlich.
Wichtig finde ich, daß dieses Buch zeigt, wie stark ein Opfer nach außen hin erscheinen kann und wie mitgenommen es innerlich doch ist.
Ich selbst habe zu dem Fall damals eine ganz besondere Bindung. 1996 war ich selbst 15 und befand mich mit meiner aus Belgien stammenden Familie im Urlaub in Belgien. In jedem Restaurant, an jeder freien Wand, überall hingen Bilder von Sabine und sogar auch noch von An und Eefje. In diesem Sommer wurde überall nach ihnen gesucht.
Wir selbst durften uns nicht so frei bewegen, wie in den Sommern davor. Die Dünen waren ohne einen Erwachsenen tabu, ich durfte nicht wie in den Jahren vorher morgens alleine am Strand entlang zum Bäcker und wir wurden nahezu überallhin von mindestens einem Erwachsenen begleitet.
Wir Kinder fanden das alles natürlich schrecklich ätzend und fürchterlich nervig, trotzdem werde ich nie das Bild von Sabine auf den "Fahndungsplakaten" vergessen und das Aufatmen, daß in unserer Familie herrschte, als Dutroux endlich das Handwerk gelegt wurde.
Beim Lesen dieses Buches war ich immer wieder überrascht, wieviele dieser Einzelheiten von damals ich noch immer wußte, wie sehr ich mich offenbar trotz (oder gerade wegen?) meines jugendlichen Alters mit Sabines Schicksal auseinander gesetzt hatte.
Dieser Fall hat uns damals alle aufgerüttelt, hat uns die Perversionen, die es in unserer Gesellschaft gibt ungeschminkt vor Augen geführt und dieses Buch faßt dies alles noch mal pointiert und gut zusammen.
Ich freue mich, daß Sabine sich "erneut und freiwillig in diesem Buch eingesperrt hat" und ich hoffe dieses Buch hat ihr, wie sie erhofft hat, Erleichterung verschafft.
sehr tragische Lebensgeschichte, 5. Oktober 2007
Ich habe in letzter Zeit sehr viele Biographien, besonders über Frauen, gelesen. Ich muss aber sagen, das dieses Buch im Gegensatz zu anderen eher schlecht abschneidet.
Ich hatte den Eindruck als würde die Autorin Sabine Dardenne einem selbst gegenüber sitzen und einem ihre tragische Geschichte erzählen. Damit meine ich das sie teilweise oft bestimmte Dinge 5 mal wiederholt. Auch die Briefe die sie eingefügt hat, was eigentlich eine super Idee war, wiederholen meistens das schon gesagte.
Ab der Mitte des Buches gefällt mir das Buch viel besser, als sie wieder daheim ist und ihr weiteres Leben angehen muss. Da erzählt sie ausführlich wie sie die Menschen in ihrer Umgebung wahrnimmt und wie es für sie ist im Mittelpunkt zu stehen, sie gibt einem einen guten Einblick in ihre Psyche.
Die Zeit der Entführung find ich dagegen eher nicht so gelungen. Teilweise kann man ihre Situation überhaupt nicht nachvollziehen. Bei so vielen schrecklichen Tatsachen, hält sie erstaunlich lange durch und man fragt sich schon irgendwo auch wie.
Sehr viele gefühlsmäßige Einblicke bleiben einen bei diesem Buch ersparrt. Was manche als positiv aber auch als negativ bezeichnen könnten. Sie geht auf ihren sexuellen Missbrauch überhaupt nicht ein und auch am Anfang des Buches erwähnt sie ihn so gut wie nie . Später im Buch schafft sie aber dann auch die Wörter Sex und Vergewaltigung in den Mund zu nehmen. An diesem Beispiel wird meiner Meinung nach auch deutlich das sie sich mit dem Buch auch selbst therapiert (meine eigene interpretierte Meinung)
Nichts desto trotz ist es ein lesenswertes und wahrnsinnig tragischen Buch, das einem mal verdeutlicht wie schnell so was passiert.
Super Buch, aber dabei entwickelt man wirklich Hassgefühle gegen Marc Detroux, 4. September 2007
Hab mir das Buch vorm Urlaub gekauft...Hatte es dann an einem Tag gelesen.Das Buch lässt sich super lesen und es ist total interessant geschrieben und wird ganz gewiss nicht langweilig.Ich kann es nur empfehlen.
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