Kundenmeinungen
Wann kommt endlich die Verfilmung?, 5. Dezember 2007
Allen negativen Kritiken zum Trotz: Ich mag den Kleinen Hobbit und die vorliegende Übersetzung von Walter Scherf. Vor 20 Jahren bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Eigentlich wollte ich es damals nur schnell durchlesen, um danach mit dem mächtigen Herrn der Ringe weiterzumachen. Die Geschichte und der Erzählstil gefielen und gefallen mir jedoch auch heute noch so gut, dass ich dieses Buch mittlerweile öfter gelesen habe als die folgende Ring-Trilogie.
Dies sind die drei am häufigsten gehörten Kritikpunkte:
1.) Die Übersetzung selbst.
Entgegen vielen hier geäußerten Meinungen finde ich den Stil der Übersetzung nicht kinderbuchmäßig. Lediglich eine Formulierung ist unfreiwillig komisch, ich denke da an die aneinander bumsenden Fässer im Kellergewölbe der Waldelben-Höhle. Die phantastische Stimmung dieses Romans leidet imho jedoch nicht darunter.
2.) Die im Vergleich mit dem Original gekürzte Lyrik
Zugegeben: Das englische Original ist am besten. Wer die Sprache so weit beherrscht und keine Scheu hat, ein Buch in Englisch zu lesen, sollte zum Original greifen. Wer jedoch noch kein Buch von Tolkien gelesen hat und dieses hier als Einstieg wählt, macht meines Erachtens nichts falsch. Es sind immer noch jede Menge schöner Gedichte und Lieder enthalten, die auch im Deutschen stimmig und gut gereimt klingen.
3.) Die Zeichnungen von Klaus Ensikat
...gehen in der Tat in die Richtung Naive Malerei, aber: Dies ist Fantasy und der Leser hat die besten Bilder eh im Kopf. Dass ein Drache nicht so aussieht wie die Kreatur auf dem Titelbild, darüber herrschte weiland bei einem D&D-Junkie sowieso Klarheit.
Einzige Ausnahme: Von Gollum hatte sich viele Jahre das Bild der dicken, krötenartigen Kreatur aus der Illustration bei mir festgesetzt. Wer die Filme gesehen hat, wird angesichts dieser Zeichnung nur den Kopf schütteln.
Tipp: Wirklich hervorragendes Artwork sowie detailliertes Kartenmaterial zu allen Werken Tolkiens findet sich in den Heften aus der MERP (=Middle Earth Role Playing) Rollenspielserie. Kenner bevorzugen die mittlerweile nur noch antiquarisch (aber erschwinglich) zu bekommenden Ausgaben von Iron Crown Enterprises. Zu diesem Buch hier passen die Adventures Goblin Gate and Eagles Eyrie, in dem das Nebelgebirge samt darunter liegenden Ork-Höhlen beschrieben werden, sowie das Quellenbuch Northern Mirkwood - The Wood Elves Realm, das den Nachtwald sowie den Einsamen Berg samt Umgebung beschreibt. Schaut einfach mal bei dem bekanntesten Online-Auktionshaus.co.uk rein, es lohnt sich! Jedes noch so kurz erwähnte Areal aus dem Herrn der Ringe ist in diesen Heften bis ins kleinste Detail dargestellt, ebenso alle Kreaturen Mittelerdes.
Mein Resümee über die vorliegende Ausgabe lautet: Gut für Tolkien-Einsteiger, preiswert obendrein und ein Muss, bevor man Der Herr der Ringe zu lesen beginnt. Wer über gute Englischkenntnisse verfügt greift besser zur Originalausgabe. Selbst wenn man den Nostalgie-Bonus abzieht: Weniger als fünf Sterne wäre Frevel.
Doch ein Kinderbuch, 24. Oktober 2007
So gruselig das mit den Spinnen im Wald noch ist, so ist "Der kleine Hobbit" natürlich für Kinder gedacht, und von seinem Autor wohl auch extra für seine eigenen Kinder geschrieben worden. Da mein Kind noch geboren werden muss, kann ich zwar nicht auf Erfahrungen beim Vorlesen zurückgreifen, ich weiß allerdings noch, dass ich bereits mit acht Jahren schon etwas Spannung und Grusel in Geschichten gemocht habe. Insofern möchte ich hier der vorangehenden Rezension vorsichtig widersprechen.
Genau genommen ist "Der kleine Hobbit" so etwas wie eine Kinderversion des sehr langen und komplexen "Der Herr der Ringe", der zumindest für kleinere Kinder nur schwer zu verdauen sein dürfte. Gleichzeitig ist es dessen Vorgeschichte, was auf den ersten Blick etwas verwirrend ist. Egal welches Buch man zuerst liest, das zweite erscheint einem dann als ein Stilbruch. Aber so lernen wir hier viele der wunderbaren Figuren aus dem Herrn der Ringe in ihrer Jugend kennen. Insbesondere natürlich Bilbo und seine Zwerge. Nur Gandalf ist schon im kleinen Hobbit ein alter Mann (sofern man ihn als Menschen bezeichnen will).
Schön zu lesen, spannend und sehr menschlich. Nur der Drache stirbt mir am Ende doch etwas zu schnell.
Kein Kinderbuch, aber sehr spannend, 22. September 2007
Bei der Suche nach einem dicken, spannenden Vorlesebuch für meine Jungs (8 und 9 Jahre) stieß ich auf den kleinen Hobbit. Da er in den Reszensionen desöfteren als Kinderbuch bezeichnet wurde, als Vorbereitung auf Herr der Ringe" erschien mir das Buch ideal.
Die Ringe-Triologie habe ich bisher nicht gelesen, so war das Buch auch für mich ein guter Einstieg. Das Vorlesen gestaltete sich etwas schwierig und anstrengend, da der Schreibstil von Tolkien oft ins dichterische und sagenhafte abgleitet. Auch würde ich das Buch frühestens ab 12 Jahre empfehlen, da einige Stellen ganz schön gruselig waren. Die Reise durch den Nachtwald, in dem gefährliche Riesenspinnen und andere unheimliche Wesen lauerten, war sehr schauerlich.
Die Begegnung mit Bilbo, den Zwergen und Gandalf war dagegen toll und die Jungs wissen jetzt zumindest, von wem die Rede ist, wenn ältere Kinder von den Herr-der-Ringe-Figuren erzählen. Insgesamt ist die Geschichte sehr unterhaltsam.
Eine fantastische Geschichte , 9. September 2007
Als ich dieses Buch geschenkt bekam hätte ich nie gedacht das es so viel Spaß machen würde es zu lesen (da ich eigentlich nicht gerade mich einen Freund von Büchern nennen kann) doch eben das tat es. Der kleine Hobbit ist eine gelungene Vorgeschichte zum Herr der Ringe. Der kleine Hobbit ist spannend, lustig und zu gleich fesselnd. Die Erzählungsweise von Tolkien ist liebevoll und sehr detailiert. Auserdem erfährt man eine mänge von Bilbo's Abenteuer wie z.B denn Ringfund oder vom Drachen Smeaug. Was mir am meisten an diesem Buch gefällt ist einfach das man sich während dem lesen einfach so fühlt als ob man in der geschichte wäre und wie Tolkien die Charakter gestaltet hat. Bilbo z.B ist nicht wirklich drauf wild in ein Abenteuer rein zu schlittern aber wenn's drauf ankommt ist er der, der den Zwergen ihre Ärsche und Bärte rettet :-).
Tja leider bin ich auch traurig das die Geschichte schnell durch isch aber trotzdem hat sich J.R.R Tolkien mit diesem Buch einfach übertroffen.
Aja noch was ICH KANN DAS BUCH NUR MIT GANZEM HERZEN EMPFÄHLEN. DENN JEDER VON 12 BIS 100000 (WEIL'S EIN BISCHLE BRUTAL IST) DER AUF HEERR DER RINGE STHET ODER EINFACH EINE SCHÖNE GESCHICHTE LESEN WILL SOLLTE ES LESEN DA ER SONST ETWAS VERPASST.
DEN ES IST EINE FANTASTISCHE GESCHICHTE FÜR Groß UND klein :-)
Das ist meine meinung zum kleinen Hobbit
Tolles Buch, aber hauptsächlich für die kleinen, 29. August 2007
Der kleine Hobbit ist ein tolles Buch, der Vorläufer des Herrn der Ringe. Es ist sehr schön geschrieben und es ist empfehlenswert, wenn man das Buch vor dem Herrn der Ringe liest. Vor allem natürlich für Kinder geeignet. Auf jeden Fall ein tolles Buch.
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