Kundenmeinungen
Bisschen zu viel Reise, 24. August 2008
Das Buch ist gut geschrieben und da die Autorin ebenfalls Dichterin ist, sind manche Dinge unheimlich schön, anmutig und anschaulich beschrieben. Das tut gut beim Lesen, weil bei anderen Büchern sind die Geschichten vielleicht besser, aber nur halb so gut geschrieben. Was ich allerdings ein bisschen enttäuschend fand, ist, dass es mir wie ein Abklatsch aus allem anderen vorkam. Ein bisschen von Eragon (die lange Reise zu Beginn, in der die noch ungeschulte Schülerin lernt), ein bisschen von "Die Rebellin" (ebenfalls eine "wilde" Magierin, die unheimlich große Kräfte hat, mit denen sie noch nicht umgehen kann und deshalb Hilfe benötigt), ein bisschen was von Rhapsody (es gibt echte Namen und nicht echte Namen, eine Hohe Sprache und natürlich viel viel Musik).. Schade finde ich auch, dass die Reise einfach viel zu lang ist.. natürlich gibt es Gefahren , die auf dieser lauern, aber insgesamt ödet es einen irgendwann ein wenig an, wenn der fünfte Absatz mit "Am dritten Tag nach ...", etc. beginnt. Wirklich spannend wird es erst in den letzten 3-5 Kapteln, die dann allerdings sehr schnell enden und man mittendrin allein gelassen wird. Die Frage ist, ob das zweite Buch dann die Vorbereitung auf den Krieg ist und das dritte dann wirklich spannend ist und im Krieg handelt. Dann sind die ersten beiden eigentlich nur die Treppenstufen zum Überspringen vor der Tür.
Die Gabe - Kurzbewertung, 22. August 2008
Die Gabe. Die Pellinor-Saga 01 Bei diesem Buch sticht dem Leser eine interessante Sage ins Auge, die auf einer alten Überlieferung aus grauer Vorzeit stammt und von Frau Croggon nun in Romanform jedem zugänglich werden soll. Leider merkt man in diesem Buch auch, daß es der erste Phantasieroman von ihr ist. An vielen Stellen fragte ich mich, ob hier nicht etwas weggelassen sei. Zum Beispiel freute ich mich beim lesen auf das wichtige Bardenfest in Inneil und dachte dort würde sie nun in schillernden Farben auf die Feierbräuche eingehen um dem Leser diese Kultur näher zu bringen und um ein Bild dieser Hauptfiguren zu zeichnen. Leider wurde ich enttäuscht. Das eigentliche Fest wurde lediglich zwei Seite lang behandelt. Die Hauptfigur wurde aus heiterem Himmel müde und ging zu Bett. Ferner ist eine Ungeübtheit bezüglich der Beschreibung der Umgebung spürbar. Wenn Frau Croggon etwas beschreibt wirkt das immer sehr steif. Die Protagonistin schaut nach links ..... dort sieht sie dieses und bald jenes ...... dann schaut sie nach rechts ..... dort sieht sie dieses und bald jenes.... so geht das sehr häufig und man fragt sich warum sie nicht im allmächtigen Erzählerstil einfach die Umgebung beschreibt. Auch bei der Umgebungsbeschreibung geizt sie mit Wörtern. Mir gelang es nur selten mich an einem Ort zu verlieren und ihn mir lebhaft vorzustellen. Allerdings behielt ich im Hinterkopf, daß dies das Einleitungsbuch der Sage ist und viele Möglichkeiten gezeigt werden, die einfach mal kurz behandelt werden um im späteren Geschichtsverlauf sich nicht zu verlieren und es einfach mal gehört zu haben und trotz aller Sparsamkeit beim Beschreiben und Erklären fesselte mich dieses Buch. Ich finde die Sage sehr schön und freue mich jedes Mal, wenn ich merke wie sich Handlungen zu einem Gesamtbild verketten, wie die Hauptfigur (Maerad) dazu lernt und ihre Bardenkünste sich entwickeln. Es macht Spaß daß zu beobachten und sich vorzustellen, was sie wohl können wird, wenn sie erst einmal erwachsen ist. Auch habe ich nun schon den zweiten Band zur Hälfte durchgelesen und ich merke wie sich manche Erzählstruktur verbessert und wie ich mich an den Stil der Autorin gewöhne und es nicht mehr so ins Gewicht fällt. Unterm Strich darf ich festhalten, daß ich das Buch für lesenswert und spannend halte. Vielen Dank!
Super, 15. August 2008
Bei diesem Buch besteht Suchtgefahr. Ich mußte mir nach dem ersten Buch die nächsten zwei besorgen und bin nun am überlegen ob ich den vierten und letzten Teil nicht in englisch kaufe um schneller meine Sucht befriedigen zu können.Sicherlich sind manche Dinge vorhersehbar, aber es ist einfach schön in diese Welt einzutauchen und alles andere um sich herum zu vergessen. Gibt es einen schöneren Grund zu lesen als sich von einer Geschichte in eine andere Welt tragen zu lassen. Ich kann jedem diese Reihe aus wärmstem Herzen empfehlen nur ein Tip beginnt erst mit dem lesen wenn auch der vierte Band auf dem Markt ist, das warten ist unerträglich.
Guter Auftackt der Pellinor-Saga, 4. Juli 2008
Ein wahres auf und ab der Spannung, gerade wenn man einmal durchschauft und sich beruhigt hat, da passiert wieder etwas neues. Die Hauptperson sind gut beschrieben und man fiebert immer mehr mit und am Ende muss einfach den zweiten Teil "das Rätsel" kaufen, denn man will umbedingt wissen wie es weiter geht.1. Die Gabe2. Das Rätsel3. Die Krähe4. Das Baumlied
erstaunliche Ähnlichkeit..., 20. Juni 2008
Mir wurde das Buch geschenkt, da ich bekennende Leseratte bin und alles verschlinge, mit vorliebe Fantasy-Geschichten...Ich war wirklich gespannt auf das Buch, da mir angetragen wurde das es wirklich gut sei und spannend und neu und all solche Sachen.Schon nach den ersten 50 Seiten allerdings beschlich mich ein Gefühl das sich recht bald verstärkte. Dieses Buch hat eine frappierende Ähnlichkeit mit dem unereichten "Herr der Ringe". Damit spiele ich nicht auf die Story an, da die Held/in rettet die Welt Geschichte nun mal üblich ist und auch häufig genug wirklich gut um gesetzt wurde.Doch als Cadavan (der Lehrer der Heldin) sein Pferd als Fürst der Pferde vorstellt und mit der Bemerkung einführt, dass er sein Freund sei und ihn gerne trägt, sowie seinen Ruf hört auch wenn er noch so weit weg ist, war ich sehr stark an Gandalf erinnert...Auch als sie durch einen Wald reisen müssen, welcher nie von den Menschen betreten wird weil böse Gerüchte über ihn kursieren, dort von einem Volk mit Bogen jagender unbekannter Menschen gefangen genommen werden und vor ihre Königin geführt werden, welche sie dann laufen lässt, schrie alles in mir GALADRIEL...Und das Fass zum überlaufen brachte dann die Tatsache das einer der für gut erklärten Barden zum bösen überläuft und in seiner Burgfestung (!) Pläne mit dem Bösen schmiedet. Für mich is das klar die gleiche Geschichte wie Saroman, nur um einiges schlechter geschrieben...Zu diesen ganzen Auffälligkeiten schleicht sich ein wirklich merkwürdiger Schreibstil ein. Ausserdem wirkt die Geschichte häufig als würde ihr der rote Faden fehlen. Also, man kann das Buch lesen ohne völlig zu verblöden, doch irgendwie war alles schon mal wesenlich besser da.Für echte Fantasy-Fans, vorallem Herr der Ringe Fans is dieses Buch eher nicht zu empfehlen.Wer auf seichte Unterhaltung steht und nicht unbedingt ein Buch sucht was im Kopf bleibt ist damit gut bedient!
|