Kundenmeinungen
Kenn ich schon irgendwoher, 8. September 2008
Das Buch sollte mein zweiter von Robert Langdon werden, jedoch war ich ein bisschen enttäuscht, weil sich alles irgendwie wiederholt und nicht wirklich was neues vorkommt. Da hat mir Illuminati besser gefallen.
Gut und spannend!, 7. September 2008
Ich hab Sakrileg damals in zwei Tagen gelesen. Spannend bis zum Schluss und eine tolle grandiose Story auch wenn nicht alles dem Realismus entspricht! Für Thriller Fans ein muss!
Werden Dan Brown und ich jemals Freunde??? Teil 1. das Buch, 2. September 2008
Geschichte: Langdorn wird unverhofft an einen Tatort, im Louvre, gebracht, zu der Leiche von Sauniere. Die (zufällig) hübsche Agentin Sophie warnt ihn noch während der "Leichenschau" das der Polizeichef ihn überführen will, den Sauniere schrieb neben seinen Leichnam Langdorn`s Namen + paar geheimnisvolle sachen...Die Rennerei geht los!Sophie + Langdorn flüchten, nachdem sie um die 20 Geheimnisse am Tatort gelüftet haben, stellen fest das Sauniere 1. Sophies Opa war + 2. er ein Hüter des heiligen Grals ist + 3. einer hohen gemeinschaft / Gesellschaft anghört. Also geht die Rennerei in Richtung heiliger Gral los. Da Vinci kommt wegen dem Bild "das letzte Abendmal" ins Spiel...den Maria Magthalena ist der heilige gral bzw. das was von ihr heute noch übrig ist. Im besagten Bild gibt es halt einige Fakten aufgrund der Sache. Neben der Polizei, verfolgt die zwei ein Psycho-Albino-Mönch von der Gemeinschaft Opus Dei etc.Ja...Dan Brown halt...auf jeden Fall ist das Buch besser als Diabolus.Im großen und ganzen ist der Roman für zwischendurch ok...man hat aber nichts verpasst. Wie in Diabolus gibt es immer "DIESE ZUFÄLLE", das Ende ist auch so "naja". Interessant (was echt einiges rausreißt!) sind die Tatsachen über das letzte Abendmahl...und die Geschichte drum rum. Der Rest....kein Komentar
Mehr Spannung geht nicht!, 25. August 2008
Dan Brown schreibt in einer Weise, die einen fesselt und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt! Von der 1. bis zur letzten Seite ist Hochspannung angesagt. Einfach nur der Hammer, wie seine anderen Bücher auch.
Geschickter Dilettantismus, 19. August 2008
Wie in Sakrileg ganz richtig zu lesen ist, handelt es sich bei diesem Buch um einen Roman, was leider nicht alle Leser zur Kenntnis nehmen. Brown schafft es geschickt, wissenschaftliche Tatsachen über das Urchristentum in einen spannenden Thriller einzubetten.Problematisch ist dabei jedoch, wenn der Autor behauptet, die in seinem Roman dargestellten Dokumente seien wahrheitsgemäß wiedergegeben. Das stimmt jedoch nicht. So werden die Qumrantexte zu Schriften erklärt, die neue Informationen über Jesus enthalten sollen. Diese These fand sich ja bereits in allen Werken der englischen Autoren Michael Baigent und Richard Leigh, vor allem in der Verschlusssache Jesus", in Der Heilige Gral und seine Erben" und nun in dem neusten Werk Die Gottes-Macher". Hier stellt sich Brown entweder als jemand dar, der bewusst ein falsches Zeugnis ablegt, oder er ist einfach nur Dilettant, denn die Schriften von Qumran stammen aus vorchristlicher Zeit und haben mit den Schriften des Neuen Testaments überhaupt keine unmittelbaren Berührungspunkte. Auch der Vatikan muss natürlich wieder herhalten für Verschwörungstheorien, weil ja dort immer noch Dokumente unter Verschluss gehalten werden sollen. Komisch nur, dass Brown bekannt ist, was in diesen Dokumenten drin steht. Die wissenschaftlich fundierten Entgegnungen auf diese Art Bücher, z.B. von Otto Betz und Rainer Riesner werden natürlich nicht so gern gelesen. Das Lesevolk will ja unterhalten werden. Es findet sich ein dankbares Publikum für diese Phantasieprodukte. Die Naivität und Ungebildetheit der Leser ist teilweise frappierend wie man feststellt, wenn man sich mit ihnen unterhält. Kaum einer, der einmal selber das Neue Testament oder weiterführende Literatur gelesen hat.Bücher über die abstrusesten Thesen über Jesus sind da erfolgreicher, deshalb werden sie ja auch verlegt.Auch ist Brown der einzige, der davon weiß, dass Kaiser Konstantin vor 1700 Jahren die Originalschriften des Neuen Testaments vernichten ließ. Komisch nur, dass die damaligen Christen nicht gemerkt haben, dass urplötzlich andere Schriften in Umlauf waren, mit ganz anderem Inhalt und dass sie trotzdem alle zum neuen Glauben überschwenkten. Ziemlich dummes Zeug.Außerdem gibt es ja auch Textdokumente von der Zeit vor Konstantin, z.B. den Papyrus P 75. Er enthält große Teile des Lukas- und Johannesevangeliums wie wir ihn heute kennen. Der Papyrus P 66 ist sogar noch älter. Es ist also nichts dran an Dan Browns Behauptungen.Das Tertragrammaton JHWH, das im Alten Testament für Gott steht setzt sich auch nicht zusammen aus dem männlichen Jah" und einem vorhebräischen Wort für Eva wie Brown es behauptet. Falls er das ernst meint, müsste man ernsthaft an seinem Verstand zweifeln. Heute kennt man tausende von Handschriften aus dem 9. bis 15, Jahrhundert, die sich gleichen. Und auch im Vergleich mit den Schriften vor Konstantin ergeben sich keine nennenswerte Unterschiede, was auch nicht zu erwarten ist, wenn man weiß, dass das Christentum die biblischen Schriften als Wort Gottes verstanden hat und sich deshalb hüten würde, am Wortlaut irgend etwas zu ändern. Dan Brown benutz quasi die gleichen haltlosen und inhaltlosen Argumente wie Islamisten. Brown verschweigt sogar den Lesern, dass gerade die koptisch-gnostischen Evangelien" keine von christlichen Kirchen jemals akzeptierte Schriften waren. Warum nicht? Weil sie offenbar Fälschungen waren.Dass das Neue Testament zuverlässiger überliefert ist als irgendeine andere Schrift der Antike, ist eine bekannte Tatsache. Daran ändert auch Brown nichts.
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