Kundenmeinungen
Der vielleicht beste Follet, 19. Januar 2008
Ken Follet ist in so einigen Themenbereichen zuhause. Die Säulen der Erde sind unübertroffen im Bereich der Mittelalter-Historienromane.
Die Nadel ist ein packender Spionagethriller und besticht durch seine Erzählweise. Ein deutscher Spion, der am Ende des Zweiten Weltkriegs versucht, eine möglicherweise kriegsentscheidende Entdeckung aus Großbritannien nach Deutschland zu bringen und dabei rücksichtslos über Leichen geht. Wer ihm auch nur vielleicht gefährlich werden könnte, stirbt.
Was diesen Roman zu etwas Besonderem werden lässt, ist die Beschreibung der einzelnen Charaktere. Faber, der Spion, wirkt nicht unsympathisch. Er befindet sich im Kriegseinsatz, riskiert sein Leben und schützt es, so gut er kann. Tote, auch wenn es keine Soldaten sind, gehören zu einem Krieg dazu. Nicht dass ich sein Tun gut heiße, aber Faber ist kein Unsympath. Das macht die Geschichte irgendwie unheimlich.
Seine Verfolger sind clever, kommen ihm immer weiter auf die Spur, enttarnen ihn, aber Faber ist jeweils um einen Schritt voraus.
Seine letztendliche Gegenspielerin ist eine Hausfrau, bildschön und sie, von ihm veschont, wird zu seinem Verhängnis.
Das Ende ist grandios, ein phantastischer Roman, sehr zu empfehlen.
Die Nadel, 18. Januar 2008
Es war mein erstes Buch von Ken Follett und ich war sichtlich beindruckt.Es ging um ein sehr spannendes Thema - nämlich um den zweiten Weltkrieg.Obwhol es am Anfang ein bisschen langatmig war konnte ich nicht aufhören weiter zu lesen da immer wieder Spannung auftrat.Die Story war sehr einfallsreich und gut durchdacht geschrieben. Obwohl das dieser Thriller vierhundert Seiten hat ist es sehr flüssig zu lesen. Ich werde nach diesem Buch sicher mehr Bücher von Ken Follett lesen, wenn alle Bücher so gut sind wie dieses dann ist Follett der beste Autor aller Zeiten.
Ich glaub' mich piekst `ne Nadel - "Storm Island" ..., 31. Dezember 2007
... so der Originaltitel des Werkes, der darauf hindeutet, dass sich ebendort gar schicksalhafte Wendungen im Leben der Protagonisten auftun werden (Psycho-Duschszene-Musik bitte vorstellen).
Wenn der Schluss nicht gar so arg verbockt worden waere, haette ich das Buch gerne mit vier Sternen bewertet, obwohl es da schon weiter vorne eine Szene gibt, wo (zumindest) trotz dreifacher Kontrollinstitution (Autor, Lektor und Uebersetzer) nicht klar hervorgeht, ob unser Held denn nun gegen vier oder fuenf verwerfliche Angreifer kaempfen tut. Einmal heissts vier, dann eben wieder fuenf, aber wir wollen ja nicht pingelig sein wegen solcher Nebensaechlichkeiten, pfui!
Weniger nebensaechlich ist fuer mich hingegen, wenn eine technisch voellig unversierte Hausfrau (na, na, na, natuerlich nicht weltweit generell, wollte ich sagen, aber hier wirds ja explizit erwaehnt, dass sie es ist: schliesslich unterbricht sie auch die Stromversorgung im Haus, indem sie in die Steckdose greift; aua!), ploetzlich die Eingebung hat, ihrem boesen Verfolger mittels Benzinkanister und Zuendkerze eine Autobombe zu basteln (MacGyver hat ihren Antrag auf Aufnahme in seinen Club schon unterschrieben!).
Richtig wild wirds aber erst, nachdem sie dem Widersacher mit einer Axt zwei Finger abgehackt hat (schaurig a' la Stephen King, ich weiss) und er sie hernach, als er die Gelegenheit dazu hat, NICHT durch Sonne und Mond schiesst (so wie alle seine anderen Opfer vorher, die ihm im Weg gestanden haben: da hatte er nicht die Spur von Bedenken)!
Fazit: Streichel' mich doch ein wenig mit der Axt, ich brauch das, Liebling!
Na, das ist doch mal eine richtig runde Aussage, ich meine WOW!
Natuerlich kruemmt er auch ihrem Sohn kein Haerchen, logo, der kann ja auch nichts fuer seine schlampige Furie von Mutter (auch die Unschuldigkeit diverser kurzlebiger Mitspieler ein Umstand, den die Nadel bisher nicht arg gekratzt hat).
Tja, wie gesagt, wenn der Schlussakt dieses Weltbestellers nicht derart bitter gemundet haette, stilistisch ueberzeugt und entschaedigt der Autor allemal.
Tip: Lassen Sie beim Lesen einfach die letzten zweihundert Seiten weg, dann werden Sie das Buch weglegen koennen und denken: Echt guter Schmoeker, das, Respekt!
Bei Zuwiderhandeln werden Sie eher die Toilette aufsuchen muessen, wie's Ihnen halt genehmer erscheint ...
Empfehlenswert, 2. November 2007
Wie das im Leben so spielt....
Als ich die Kurzzusammenfassung gelesen habe stand eigentlich für mich fest dass
ich dieses Hörbuch nicht kaufen werde. Und wie der Zufall so spielt bekomme ich es geschenkt.
Das war jetzt nach "Säulen der Erde", "Die Kinder von Eden" mein drittes Hörbuch von Ken Follett.
Auch wenn es mit den anderen beiden nicht zu vergleichen ist kann ich trotzdem empfehlen.
Über die Story, deren Logik und das Thema lässt sich bestimmt streiten aber die Geschichte ist über 6 CDs verteilt spannend zu hören.
Maßgeblichen Anteil daran hat der Sprecher Ulrich Pleitgen.
Spannend bis zum letzten Buchstaben - sagen Sie Ihre privaten Termine für einen Abend ab! , 3. Oktober 2007
Selbst in Berlin gesteht man sich inzwischen ein dass die Landung alliierter Streitkräfte in Frankreich immer wahrscheinlicher wird - völlig unklar ist bisher jedoch die Hauptstoßrichtung eines solchen Angriffunternehmens.
Ken Follett versetzt den Leser sehr geschickt ins Kriegsjahr 1944, an der Seite des kaltblütigen Agenten Faber ("Die Nadel") spioniert man zuerst kreuz und quer durch Großbritannien, bei seiner "Arbeit" gelangt Faber an Informationen und Bilder, welche den Krieg entscheiden können - er muss persönlich beim Führer vorsprechen - er muss das Land verlassen - so schnell und unauffällig wie möglich - auf seinem Fluchtweg geht er über Leichen und hinterlässt Spuren - die englische Abwehr wird aktiv - ein absolut spannender Wettlauf durchs Land beginnt....
"Die Nadel" - ein Buch wie zwei parallel verlaufende Achterbahnen - auf der einen Seite flitzt der Flüchtige
dahin, auf der anderen Schiene folgt die Spionageabwehr und Sie als Leser wechseln ständig die Perspektive, während die Geschichte unaufhaltsam an Fahrt gewinnt.... - 5 Sterne!
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