Kundenmeinungen
Read less - more TV!, 12. Januar 2008
Mal wieder eine unautorisierte Biografie, die den Markt überschwemmt. Hugh Laurie stand dem Autor nicht Rede und Antwort. Woher hat Herr Challen dann seine Informationen? Aus Zeitungsartikeln und dem Internet - und das merkt man der Bio leider nur allzu sehr an. Da gibt es keine wirklichen Neuigkeiten oder Einsichten. Stupide wird Lebensstation an Lebensstation gepappt und die künstlerische Entwicklung ignoriert. Viel spannender scheint zu sein, dass Hugh Laurie seit Jahren unter Deperssionen leidet. Ja - und? Da Herr Challen mit dieser Art von Bio (den Titel hat er sich übrigens von John Doyle geklaut, der in der "Globe and Mail" 2006 seinen Artikel wie folgt betitelte: "The House that Shore built" natürlich kein ganzes Buch füllen kann, klatschte er einen Episoden-Guide der ersten drei Staffeln hinten dran. Dieser ist, wie vielleicht nicht anders zu erwarten, mit zahlreichen Missverständnissen und Fehlern gespickt. Mein Tipp: Lieber "Dr. House" und "Dr. Slipperly" kucken und dieses Buch ignorieren.
Nützliches Handbuch, 30. November 2007
Viele der Infos, die Paul Challen in dem biographischen Teil über Hugh Laurie zusammengetragen hat, dürften den Fans bereits bekannt sein, aber das macht die Lektüre nicht weniger unterhaltsam, da man doch immer noch nette neue Details entdeckt. Die wahre Stärke des Buches ist aber der Episodenführer, da es zumindest in Deutschland bislang noch keinen auch nur annähernd adäquaten Führer zu dieser großartigen Serie gibt. Auch wenn manchmal kleine Fehler auftauchen, enthält der Episode Guide doch eine Fülle witziger, unterhaltsamer Details, die einen trotz wiederholten Ansehens der verschiedenen Folgen durchaus noch überraschen können. Spannend auch die Hinweise auf medizinische Fehler. Besonders unterhaltsam sind die Aufstellungen über die in den Episoden vorkommenden Lügen und die Verwendung von Houses Stock... Um es kurz zu machen: ein lohnender Kauf für jeden House-Fan und geradezu ein Muß für die vielen Verehrer von Mr Laurie. Einziges Manko: etwas mehr Bildmaterial wäre nett gewesen. Empfehlenswert!
Leichte Lektüre und Nachschlagewerk, 25. November 2007
Auch, wer hier der englischen Sprache nicht gänzlich mächtig ist, wird den Text leicht verstehen können. Autor Paul Challen widmet sich auf den ersten sechzig Seiten ganz und gar Hugh Laurie und der Frage, wie, insbesondere durch seine Darstellung des "Dr. House", diese TV Serie zu einem solchen Phänomen werden konnte. Challens interessante und mitunter auch amüsante Informationen sind fleißig und sauber recherchiert worden, wobei er sich aller Medien bediente, so auch dem Internet. Die nötigen Quellenangaben und Referenzen findet man am Ende des Buches. Mögen hart gesottene Fans der Serie oder auch von Schauspieler Hugh Laurie die meisten Anekdoten und Zitate schon kennen, so ist die Zusammenstellung und gedankliche Überarbeitung dennoch lesenswert. Man erfährt einiges über Lauries Jugend, die unterschiedlichen Beziehungen zu seinen Eltern, die Anfänge seiner Karriere, seine Begeisterung für Sport und Musik, seine Freundschaft zu Stephen Fry und den daraus resultierten gemeinsamen Arbeiten für das englische Fernsehen. Und man erfährt natürlich etwas von den Ereignissen, die dazu führten, dass Hugh Laurie für seine bislang ambivalenteste Rolle des misanthropischen Doktors engagiert wurde. Anschließend gewährt Paul Challen auch kurze, biografische Einblicke in die Karrieren der restlichen Hauptdarsteller von HOUSE sowie von Serienerfinder David Shore. Abgerundet wird das Buch mit den kompletten Episodenguides der ersten drei HOUSE Staffeln. Hierbei gibt es nicht nur Inhaltsangaben zu den einzelnen Episoden, sondern auch Anmerkungen und Überlegungen zu bestimmten Szenen, Dialogen und Charakteren, deren Interaktionen sowie gefundenen Fehlern. Was Paul Challen nicht ganz verbergen kann, ist seine eigene Sympathie für Hugh Laurie, die sich oft in kleinen Lobeshymnen über dessen Talent(e) äußert und den gleichzeitig steten Hinweis auf Lauries Bescheidenheit bzw. auf seine sich selbst unterschätzende Sichtweise seines eigenen Könnens. Dies dürfte aber kaum ein Grund sein, das Buch zu meiden - schon gar nicht für Fans. Ich kann es wirklich empfehlen. Im Übrigen hat dieses Buch 337 Seiten und nicht, wie angeführt, nur 240.
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