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Michael A. Martin, Andy Mangels: Kobayashi Maru (Star Trek Enterprise)

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Kobayashi Maru (Star Trek Enterprise)

von Michael A. Martin Andy Mangels

Pocket Books

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09/Jän/2009 - 10:19

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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Hinter den Erwartungen zurückgeblieben, 9. Dezember 2008

InhaltKeine Zeit zum Verschnaufen. Das verheerende Coridan-Massaker, das die Romulaner unter dem Tarnmantel angerichtet haben, um die Koalition der Aussicht auf einen Warp-sieben-Antrieb zu berauben, liegt erst wenige Monate zurück. Jetzt gibt es eine neue Bedrohung: Seit geraumer Zeit werden rätselhafte Angriffe auf Dilithiumfrachter der Erde und ihrer Verbündeten verübt. Umso mehr ist das Klima innerhalb der eben erst gegründeten Planetenallianz gereizt. Hitzige Diskussionen führen nicht nur in internen Kooperationsfragen zu handfesten Konflikten - insbesondere, was einen möglichen Eintritt Alpha Centauris in die Koalition angeht -, schnell liegen auch die Positionen in Bezug auf den unbekannten Aggressor überkreuz. Während insbesondere tellarite und andorianische Meinungsführer die Klingonen hinter den feigen Übergriffen auf die Transportrouten der Koalition vermuten, ist Jonathan Archer davon überzeugt, dass die Romulaner dahinter stecken. Trip Tucker hat sich währenddessen auf ein Leben als Undercoveragent auf Romulus eingeschworen. Als rechte Hand des Warpfeldwissenschaftlers Ehrehin versucht er, nach seiner ersten haarsträubenden Mission als Geheimagent (wir erinnern uns: es ging darum, die Entwicklung eines romulanischen Warp-sieben-Antriebs zu vereiteln) ruhigeres Fahrwasser einkehren zu lassen. Doch das ist ihm nur kurz vergönnt: Eine Gruppe romulanischer Dissidenten tötet den hochrangigen Forscher, wodurch Trip Hals über Kopf in den Fokus von Admiral Valdore gerät. Letzterer ahnt bereits, dass er ein Spitzel sein muss - und entschließt sich, ihn für seine eigenen Ziele einzuspannen. Auf der Enterprise spürt T'Pol über ihre besondere Verbindung zu Trip, dass der ehemalige Chefingenieur in Gefahr ist. Sie wird sich zur Entscheidung durchringen, mithilfe vulkanischer Geheimdienstinformationen in romulanischem Raum auf eigene Faust nach ihm zu suchen. Parallel zu diesen aufrüttelnden Ereignissen greifen drei klingonische Schlachtkreuzer aus heiterem Himmel den mit der Erde alliierten Handelsplaneten Draylax an. Die Enterprise und die Columbia werden zur Verteidigung ins entsprechende System geschickt, wo sie sich einen harten Kampf mit den Klingonen liefern, diese aber schließlich vertreiben können. Jetzt kochen die Gemüter in Koalitionsrat und Sternenflotte endgültig über, denn der klingonische Überfall scheint eine weitere Bestätigung des allgemeinen Verdachts zu sein, das Reich plane einen Krieg. Nur Archer verbleibt skeptisch - und kann im weiteren Verlauf der Geschichte tatsächlich belegen, dass die klingonischen Kreuzer von einem Computerhack der Romulaner fremdgesteuert worden waren. Das wiederum passt ins Schema, denn schon einmal versuchte das Sternenimperium, verschiedene Mächte mit der Erde in Konflikt zu bringen. Nun gilt es, die Wogen mit Qo'noS zu glätten - Archer kommt nicht um einen Besuch auf der klingonischen Heimatwelt herum. Und wie sich bald herausstellt: Ebenso wenig um einen handfesten Bat'leth -Kampf. Ganz obendrein treibt sich entlang der klingonisch-romulanischen Grenze ein Frachtschiff herum, das ausgerechnet eine entscheidende Rolle im kommenden Kriegsausbruch gegen das Sternenimperium spielen wird. Der Name: Kobayashi Maru... KritikEine ganze Weile verstrich, bis die Autoren des Enterprise-Relaunch, Michael A. Martin und Andy Mangels, für Nachschub sorgten. Jetzt ist Kobayashi Maru endlich da - und verspricht bereits durch seinen Titel Fulminantes. Denn jetzt, so scheint es, wird das legendäre No-win-Szenario, dem Kadetten an der Sternenflotten-Akademie sich in späteren Jahrhunderten stellen müssen, nicht bloß erklärt, sondern findet auch eine hoch interessante Einbettung in eine geschichtliche Phase, so kurz vor dem sicheren Krieg gegen die Romulaner. Bedauerlicherweise verfliegt dieses vorfreudige Gefühl beim Leser bereits, als die Kobayashi Maru zum ersten Mal auftaucht. Es ist irgendwie nicht das, was man erwartet hat. Natürlich hat sich das Autorentandem überlegt, den alten Frachter zum Joker der Story zu machen. Demnach mussten M&M ihm einen geheimniskrämerischen Hintergrund geben; etwas, das man noch nicht gehört hat. Allerdings kann man sich zu keiner Zeit daran berauschen, wenn die Maru auf ihren allbekannten Untergang zufliegt bzw. Archer sie - wie erwartet - nicht retten kann. Ob sie dabei irgendwelche Vulkanier transportiert, die im klingonisch-romulanischen Grenzgebiet unter der Hand einen Horchposten errichten sollen, entlockt dem Leser keine absonderliche Begeisterung. Mehr bekommt er das Gefühl, hier wird ein Canon-Element auf Biegen und Brechen in den Enterprise-Relaunch eingefügt, ohne dass es wirklich etwas Neues bringt. Der Titel des Buchs wirkt angesichts der wenigen Szenen, wo der Frachter überhaupt eine Rolle spielt, hoffnungslos überkandidelt. Werfen wir einen Blick auf den ganzen Rest der Handlung. Manch einen mag es verwundern, dass die Klingonen plötzlich im Vordergrund stehen und gar nicht einmal so sehr die Romulaner. Dahinter steckt durchaus ein kluger Gedanke: Wenn der Krieg zwischen Koalition und Sternenimperium ausbricht, muss schließlich geklärt sein, warum die Klingonen sich aus dem langjährigen bewaffneten Konflikt heraushalten werden. Allerdings ergießt sich Kobayashi Maru gerade in seinem Mittelteil in einem ebenso langwierigen wie langweiligen Besuch auf Qo'noS, wo Archer letztlich nichts anderes tut als sich mit den Kriegern wieder zu versöhnen. Wenn man bedenkt, dass am Ende des Romans die Koalition den Romulanern bereits den Krieg erklärt (auch ein interessantes Faktum), kommen die Auftritte von Valdore und Co. defintiv zu kurz.Das zumal, weil der Trip-Handlungsbogen diesmal recht blutleer wirkt. Er dümpelt auf dem Stand von The Good That Men Do herum und wartet kaum mit neuen Storyelementen und damit auch nicht mit Überraschungen auf. Bedenkt man, dass Trips Verwandlung zum Spion ein maßgeblicher Anlass war, diesen Relaunch ins Leben zu rufen, enttäuscht insbesondere diese Erkenntnis bitter. Immerhin kommt ein wenig Bewegung in seine Situation als Agent hinein, weil er vor Valdore seine Maskerade zu verlieren droht. Auch wird der vulkanische Spion Sopek genauer unter die Lupe genommen und erweist sich für Trips Lage als bedeutsam. Ausgesprochen problematisch finde ich, dass T'Pol und Reed zeitweilig die Enterprise verlassen, um Trip in romulanischem Gebiet zur Hilfe zu eilen. Das erzeugt beim Leser den Eindruck, romulanisches Territorium liege mal eben um die Ecke und sei leichthin zu durchfliegen. T'Pol bedient sich in diesem Fall über Connections beim vulkanischen Geheimdienst eines speziellen Schiffes. Da haben wir prompt einen weiteren Punkt, der dazu führen mag, dass sich der Leser verwundert die Augen reibt: Überhaupt scheint der vulkanische Geheimdienst viel zu viel über die Romulaner zu wissen. Und das, ohne dass es der Geschichte erwähnenswert zugute käme. Ich frage mich: Wäre es nicht spannender gewesen, die Romulaner als weithin abstrakte Bedrohung zu führen und nie genau zu wissen, was sie als nächstes vorhaben? In diesem Punkt stellen sich A&A ohnehin nicht immer geschickt an, leuchten sie den romulanischen Antagonisten doch allzu gerne mitten in den Kopf. Kommen wir zu den Charakteren. Hier pflanzt sich insbesondere die Hypothek fort, dass Trip als Scharnier in der Enterprise-Crew nicht mehr zur Verfügung steht. Darunter leidet zuallererst die Lockerheit an Bord - alles wirkt nun sehr viel verkrampfter und ernster -, aber in einem zweiten Schritt überhaupt auch das Interesse der Autoren, sich mit der persönlichen Verfassung der Protagonisten noch großartig zu beschäftigen. Es kündigte sich schon in The Good That Men Do an, doch jetzt bekommt man es unheilvoll bestätigt: Trips Weggang von Bord braucht seine interessanten storytechnischen Energien auf und verkommt zum großen Manko, fällt es doch jetzt sehr viel schwerer, sich mit Archer und der Mannschaft zu identifizieren. Dass hin und wieder auf einige Gastcharaktere Rücksicht genommen wird, ist keineswegs eine Entschädigung für den beinahe vollständigen Verlust des Gemeinschaftsgeistes, von dem Enterprise vorher immer gezehrt hatte.Am Ende verschwindet dann noch das Schwesterschiff Columbia, kommandiert von Erika Hernandez, spurlos. Das ist nicht irgendein Zufall, sondern ein bewusster Akt und leitet indirekt über zur Destiny-Trilogie, die storytechnisch jedoch nichts weiter mit dem Enterprise-Relaunch gemein hat. Das wie auch den Kriegsausbruch nimmt man irgendwie mit einem gleichgültigen Schulterzucken hin. Im nächsten Buch befinden wir uns dann bereits im Krieg.FazitKobayashi Maru ist nicht einmal ein außerordentlich schlechtes Buch. Aber es riskiert nichts, verzichtet völlig auf kreative Einlagen oder besondere Wendungen, ebenso auf charakterliche Vertiefungen. Und das in einer derart kritischen Etappe des Konflikts mit den Romulanern. Wenn man sich vorstellt, dass Enterprise, wäre es fortgeführt worden, vielleicht an dieser Stelle seinen Serienhöhepunkt erlebt hätte, ist die Erzählung eine herbe Enttäuschung. Das Ableben des sagenumwobenen Frachters verkommt zur müden Geste. Wäre nicht der Name so plakativ verwendet worden, hätte man wohl gar nicht geahnt, um welchen Kahn es sich gehandelt hat. Der wohl interessanteste Teil des ganzen Enterprise-Relaunch scheint bereits hinter uns.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  The background-story - not only to the test, 29. August 2008

This is the third longer title somehow dealing with the Kobayashi Maru and the first which tells the story of the real events around this freighter and the no-win-situation that is related to it.In the beginning of the formation of the Coalition of Planets that stands to StarFleet like the league of Nation to the U.N. there was a lot of bickering between all concerned and war was always only one step away: especially with the Klingons and the Romulans.The latter have a lot of ideas how to destabilize the situation in their favor and Cpt. Archer on the ENTERPRISE, Trip as undercover-agent in the Romulan Empire and a lot of other people have a lot to do to unravel their insidious net.In parts this book - which is quite informative and historically interesting - is a little bit slow and one tends to ask if all this information is really necessary, but all in all it is a good read with historical significance for every ST-fan.




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