Kundenmeinungen
Hinter dem Spektakel vor der Kamera stecken Millionen, 16. August 2007
Eric Bischoff ist sicherlich eine der umstrittensten Figuren im Entertainement Business. Bekannt wurde er durch seine Rolle als Verantwortlicher der amerikanischen Wrestlingliga "WCW", die nach einem einmaligen Aufstieg ihren größten Konkurrenten auf dem amerikanischen Markt erst überholte, nur um von diesen wenige Jahre später in einem desolaten Zustand aufgekauft zu werden. Zentraler Beteiligter an beiden Phasen: Eric BischoffBischoff beschreibt in seinem Buch wie es seine Aufgaben wahr Emotionen bei den Zuschauern zu wecken, Markentreue mit dem Produkt herzustellen und als direkter Kontaktmann zwischen dem eigentlichen Wrestlingbusiness und der Entertainement Industrie aufzutreten. Dabei spricht er sehr offen und mitunter agressiv. Dieses Buch soll in vielerlei Hinsicht eine Rechtfertigung sein. Dabei lässt er auch keine Gelegenheit aus seine Hauptkritiker zu beschimpfen. Dieses Buch ist keine Versöhnung, der Titel"Controversy creates Cash" trifft die innere Gemütslage des Buches sehr gut.Bischoff gelingt es sehr gut seine Strategie darzustellen und er beschreibt sehr detaillreich die wirtschaftlichen Hintergründe. Vielfach gelingt es ihm hier andere Perspektiven gegen seine Kritiker aufzubauen. Man merkt ihm an: Er war und ist überzeugt von sich. Das alles ist durchaus sehr interessant zu lesen, auch wenn man sich etwas mehr Versöhnlichkeit gewünscht hätte. Aber das würde weder zur Person im Fernsehen noch zu dem hier in der Biographie dargestellten Menschen passen. Insgesamt eine durchaus empfehlenswerte Biographie, nicht nur für Wrestlingfans.
Lesenswert!, 12. November 2006
Als relativ neuer Wrestlingfan (seit 2000) habe ich den legendären Konkurrenzkampf WWE WCW (The Monday Night Wars) nicht miterlebt. Einige Dinge habe ich zwar im Laufe der Zeit mitbekommen, aber die wahren Zusammenhänge habe ich erst durch die WWE DVD The Monday Night Wars verstanden. Über Eric Bischoff wusste ich auch nicht viel, ich war aber (wie die Meisten) schon sehr überrascht, als er 2002 General Manager bei RAW wurde. Knapp vier Jahr später veröffentlicht er nun Controversy creats Cash. Vom Titel könnte man meinen, dass Bischoff sich nur auf seine WCW-Jahre beschränkt, "Controversy creates Cash" ist aber mehr. Das Buch beginnt mit Bischoffs Jugendzeit, seine Anfänge als Wrestlingfan und Wrestler (in dem Fall besser: Ringer) und seinen Einstieg ins Wrestlinggeschäft bei Verne Gagne`s AWA. Nebenbei schildert er aber auch die Veränderung im Wrestlinggeschäft seit den 1980er Jahren und den Aufstieg von WWE unter Vince McMahon. Richtig interessant wird das Buch dann nach Bischoffs Wechsel zu WCW. Das nimmt auch den größten Teil des Buches (fast 300 Seiten) ein. Bischoff liefert dabei einen interessanten Einblick hinter die Kulissen von WCW: die Outsider, Hogans Heel-Turn, Goldberg, die NWO, der finanzielle Aufstieg sowie der Untergang von WCW und der Verkauf an Vince McMahon. Bischoff geizt nicht mit Eigenlob, gibt aber auch offen eigene Fehler zu. Mein Fazit: Empfehlenswert! Fünf Sterne!
Wirklich Empfehlenswert, 1. November 2006
Für den, der die WCW mochte und der mit der Englischen Sprache keine größern Probleme hat ist Controversy Creates Cash sehr Empfehlenswert. Es ist nich sehr humorvoll, aber interessant und wirklich gut zu lesen. Ein einziger Kritikpunkt wäre vielleicht, dass ich gerne mehr persönliche Meinungen oder Storys von Eric Bischoff zu anderen Wrestlern der WCW gelesen hätte. Bischoff selbst kommt, auch wenn er wirklich sehr von sich überzeugt zu sein scheint, sympatisch herüber. Ich hatte das Buch in vier Tagen fertig gelesen obwohl ich bisher noch nie viel gelesen hatte. Wenn andere Wrestlingbücher auch so gut sind, dann wird sich das aber wohl ändern.
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