Kundenmeinungen
Wundervolle Geschichte über Freundschaft und Liebe zur Literatur, 21. September 2008
Ich habe das Buch in meinem Englischkurs gelesen und war total begeistert. Es ist eine wunderschlne Geschichte über den Einfluss von Literatur und wie man sich von anderen beeinflussen lässt. Keating hat seine ganz eigenen Vorstellungen von gutem Unterricht, die im traditionellen Jungecollege nicht gut ankommen. Er wird von seinen kollegen verachtet und verpetzt, von seinen Schülern, denen er eigenständiges Denken beibringt jedoch geliebt. Seine erste Lektion ist eine meiner Lieblingsszenen: er stellt sich auf den Lehrertisch und will damit verdeutlichen, dass man manchmal die Welt aus einer anderen Perspektive sehen muss. Es gibt nicht immer nur eine Seite einer Meinung, sondern Vielfalt der Gedanken. Auch "Carpe Diem" (nutze den Tag) kannte ich vorher schon, es soll verdeutlichen, wie man vorhat, in Erinnerung zu bleiben. Ob man das gemacht hat, was andere wollten oder vorgeschrieben haben, oder ob man seine eigenen Wege gegangen ist und sich selbst ein Bild von allem gemacht hat. Die Rahmengeschichte um die Jungs, die sich mit Problemen von zu Hause (herrische Eltern) und in der Schule herumschlagen müssen, ergibt eine wunderbare Mischung, die ich gerne gelesen habe. Ich dachte, dass der Film nach dem Buch wäre (wie so oft) aber es ist umgekehrt. Ein gutes Ergebnis, denn der Film bringt das Gefühl wunderbar rüber. Ich habe viel gelacht, aber auch geheult (zum Glück nicht in der Schule) und das Buch zu meinen Lieblingen aufgenommen.
Mit einigen Einschränkungen zu empfehlen, 5. Juli 2008
"Tradition! Honor! Discipline! Excellence!" (3) So lauten die Kardinaltugenden der altehrwürdigen im Jahr 1859 gegründeten Welton Academy, auf die der Geldadel seinen männlichen Nachwuchs schickt, um ihn zur künftigen Elite ausbilden zu lassen. Auch die jungen Heranwachsenden Neil Perry, Todd Anderson, Knox Overstreet und Charlie Dalton kommen in den zweifelhaften Genuss, sich in der Eliteschmiede Dean Nolans drillen zu lassen. Da erscheint es fast wie ein Kulturschock, als der neue Englischlehrer John Keating von ihnen verlangt, einen höchst theoretischen Aufsatz über Poesie aus ihren Büchern zu reißen, um wenig später "O Captain! My Captain!" (23) schreiend auf den Tisch zu springen. Solche eher schülerorientierten Methoden finden in der konservativen Welton Academy wenig Anklang. Keating jedoch avanciert zum Star seiner Schüler, die bald darauf beschließen, eine alte Tradition aus der Schulzeit ihres Lehrers wiederaufleben zu lassen: Die "Dead Poets Society", welcher daraus besteht, sich abends in einer Höhle zu treffen, um sich gegenseitig Gedichte vorzutragen. Klingt harmlos, mutiert aber bald zum blutigen Ernst.Carpe Diem, das Entwickeln einer eigenen Persönlichkeit, das Infragestellen von Autoritäten: Es sind zweifelsohne wichtige Themen, die dafür gesorgt haben, dass der Roman in Baden-Württemberg für die Jahrgangsstufe 11 im Lehrplan vorgesehen ist. Um große Literatur handelt es sich aber nicht. Dafür ist die Sprache zu uninspiriert, die Charaktere zu eindimensional und die Handlung teilweise zu klischeebeladen (der große Star des Footballteams, der die Schulschönheit abbekommt, also bitte). Genauso wenig überzeugend ist es, wenn die überangepassten Schüler, die bisher vor der Autorität der Eltern erzitterten, nach wenigen Wochen in einem Klassenraum mit Mr. Keating zu kleinen Rebellen heranwachsen und sich im künstlerischen Bereich verwirklichen wollen.Am interessantesten erscheint die Frage, ob Mr. Keating wirklich die Anerkennung seiner Schüler verdient, oder ob es sich bei ihm nicht vielmehr um einen selbstverliebten Narzisten handelt, welcher sich in seiner Außenseiterrolle gefällt und seine Schüler, als sie den von ihm vorgegebenen Weg konsequent beschreiten wollen, harsch zur Ordnung ruft: "There is a place for daring and a place for caution, and a wise man understands which is called for" (110).Fazit: Zuerst kam der Film, dann das Buch und das konnte eigentlich gar nicht gut gehen. Der Roman wirkt wie mechanisch heruntergeschrieben, überzeugt nicht in der Entwicklung seiner Charaktere und ist nicht frei von Klischees. Wegen der wichtigen hier behandelten Themen bleibt "Dead Poets Society" dennoch eingeschränkt zu empfehlen.
Carpe Diem!, 11. Februar 2004
The book "Dead Poets Society" by N.H. Kleinbaum is about five boys who are living at Welton Academy, the best preparatory school in the United States. in the new school year, they get a new English-teacher. Mr. Keating is very committed to bring the poetry near to the boys. They founded the Dead Poet Society, which was also founded many years ago, when Mr. Keating was a member there. He told the boys to seize the day. ("Carpe Diem!")
The feelings and emotions of the boys were described very detailed and good. You can imagine how the life of the boys was like. Some parts of the book are difficult to read and understand, but the main part is easier. We can really recommend this book.
Why?, 1. Januar 1970
I have been forced to read this book in my english lessons.until now i dont understand why???but the film was good!!!my tip:dont read it when you dont have to...!=PEACE ................>JEFFREY
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