Kundenmeinungen
effizienteres Lernen, 19. Oktober 2008
Als ich mir dieses Buch gekauft habe, war ich doch sehr skeptisch hinsichtlich des "revolutionary new way to learn and remember...". Ist es nicht viel mehr Aufwand, zu jedem Schriftzeichen auch noch eine alberne Geschicht zu lernen?Um es kurz zu machen: Nein. Wer hunderte (oft sehr ahnliche) Schriftzeichen behalten - und auseinanderhalten - moechte, muss entweder extrem viel lernen oder er braucht ein System. Das System in diesem Buch funktioniert dabei erstaunlich gut und spart dem Benutzer auf Dauer viel Zeit.Einziger Kritikpunkt zu diesem Buch: Die Bedeutung der Schriftzeichen wird nur sehr knapp erklaert, meist steht dort nur ein englischer Begriff pro Zeichen, auch wenn diese oft viele verschiedene Konnotationen haben.Trotzdem: Klare KAufempfehlung!
Das beste Lehrwerk für chinesische Zeichen!, 10. September 2008
Diese Buch hätte ich mir gewünscht, als ich anfing, Chinesisch zu lernen! Die Zeichen haben mich schon immer fasziniert, aber ich konnte sie nicht gut behalten. Im Selbststudium fehlte mir die Methode, und später, in einem Intensivkurs in Peking, lernte ich die Zeichen durch Schreiben und Schreiben und nochmal Schreiben zu memorieren. Das funktionierte in den 6 Wochen, die ich dort war, weil ich jeden Tag Unterricht hatte und die Zeichen oft benutzte. Aber zuhause und mit nur einmal Chinesischunterricht pro Woche habe ich schnell wieder alle Zeichen bis auf die am häufigsten gebrauchten vergessen.Dann bin ich auf James Heisig gestoßen und seine Methode, Kanji (Zeichen chinesischen Ursprungs in der japanischen Sprache) zu lernen. Es war die Erleuchtung! Ich war wirklich in der Lage, mir die Zeichen zu merken, und ich kann sie immer noch, Jahre später! Leider sind die meisten Zeichen in seinem Buch nicht wirklich nützlich wenn man Chinesisch lernt, oder man merkt sie sich sogar falsch, wenn sich die Bedeutungen der Zeichen auf Japanisch und Chinesisch mit der Zeit entfernt haben. Aber ich hatte gelernt, welche Methode für Leute mit einem analytischen Gedächtnis wie mich funktionieren würde, Leute, die kein gutes Gedächtnis für Bilder haben, und die die langweilige, zeitaufwändige und letztendlich nicht effektive östliche Methode nicht mögen.Von da an habe ich eine ähnliche Methode benutzt, um die neuen chinesischen Zeichen zu lernen, oder die alten, die nicht hängen bleiben wollten. Es war jedoch schwierig. Als Schüler konnte ich nicht die effizienteste Reihenfolge sehen, in der man Zeichen und ihre Teile lernen sollte; außerdem hatte ich Schwierigkeiten, wirklich nützliche Zeichen und veraltete zu unterscheiden. Es war auch schwierig, sich die Aussprache und insbesondere den Ton für jedes Zeichen zu merken.Die Probe von Heisig's neuem Buch für Chinesisch war eine Enttäuschung, denn sie half bei diesen Problemen nicht. Die Zeichen, die in Heisig's Chinesisch-Buch gelehrt werden, sind fast dieselben wie in der japanischen Version, egal ob sie für Chinesisch nützlich sind oder nicht. Das Buch gibt die Aussprache eines Zeichens erst gar nicht an, und nach den ersten paar Lektionen wird man alleingelassen und muss sich die Geschichten und Verbindungen selbst ausdenken.Als ich dieses Buch, "Learning Chinese Characters", erhielt, wusste ich, dass mein Warten endlich ein Ende haben würde. Das Buch ist alles, dass ich mir als Anfänger gewünscht hätte, und mehr:- Es erklärt wie chinesische Zeichen funktionieren und wie man sie schreibt, und gibt für jedes Zeichen ein Diagramm der Strichreihenfolge.- Es unterrichtet Grundelemente durch Bilder.- Komplexere Zeichen und Elemente werden durch kurze Geschichten eingeführt, die diese Grundelemente kombinieren, und manchmal gibt es dazu auch ein Bild. - Die Geschichten erinnern einen auch an die Aussprache und enthalten ein besonderes mnemonisches Element für den Ton. - Das Buch unterrichtet die 800 grundlegendsten chinesischen Zeichen, mit besonderem Augenmerk auf diejenigen, die für das HSK Examen auf Niveau A nötig sind. Es gibt eine Geschichte oder ein Bild für *jedes einzelne Zeichen*. Man wird nicht allein gelassen.- Die nützlichsten Zeichen (z. B. "sein", "ich", "du", "gut" usw.) werden schon in den ersten paar Lektionen unterrichtet, obwohl sie schlecht zu erklären sind und manche Bücher sie absichtlich vermeiden. Dies bedeutet, das dieses Buch (im Vergleich zu Heisig oder Reading and Writing Chinese) einen immensen Mehrwert hat, wenn man es kursbegleitend benutzt.- Auch Wörter werden angegeben, wenn diese ausschließlich mit den bereits gelernten Zeichen geformt werden können. - Das Buch basiert auf vereinfachten Zeichen, die heutzutage am verbreitetesten sind, aber traditionelle Zeichen werden in Klammern angegeben, falls diese anders sind.Wirklich gute Arbeit! Ich habe nichts gefunden, über dass ich mich beschweren würde, also 5 Sterne! Und wer die 800 Zeichen und die Methode erlernt hat, wird mit diesem soliden Gerüst auch die anderen Zeichen erlernen können. Im Zweifelsfall hilft dann "Reading and Writing Chinese", aber es sollte auch möglich sein, mit den bestehenden Bildern und Techniken die restlichen Zeichen für sich zu erklären.(Kleine Anmerkung am Rande: obwohl die Partikel kurz erklärt werden, wenn sie auftauchen, ist dieses Buch nicht geeignet, Grammatik oder Konversation zu unterrichten, und das möchte es auch gar nicht. Dafür braucht man weiterhin einen normalen Sprachkurs. Sprachkurse machen sich jedoch traditionell keine Gedanken darüber, wie man sich die Zeichen merken soll, also braucht man dieses Buch.)
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