Kundenmeinungen
Nervige Heldin!, 23. Dezember 2008
Dieses Buch erinnert mich an die Groschenromane, die meine Oma (und auch ich mit 14) gerne gelesen hat. Eine dumpfbackige Heldin, die nur Mist im Kopf hat, und ein undurchsichtiger, aggressiver Held mit einer mysteriösen Vergangenheit pampen sich gegenseitig (ununterbrochen und unnötig) an. Extrem am Leben vorbei. Ich habe es nicht zuende gelesen, daher weiß ich auch nicht, ob die Kriminalgeschichte Hand und Fuß hat. Das persönliche Gefühlsleben der Helding jedenfalls nervt und ist wenig unterhaltsam.
What a find ... give me more please, 20. März 2008
Just when I thought I was running out of good historical mysteries, I ordered Silent in the Grave based on Amazon's recommendation. A definite hit! The plot basics are outlined already, so I won't repeat. Just want to say that the heroine, Julia Grey, is very "sympathetic", strong-minded and with a sense of independence and humor - perhaps a little too modern for that time, but the author takes pains to "explain" that she is one of the Marches, a family known for its eccentricities. Aside from the mystery aspect, one just wants to get to know her better. The addition of Brisbane, dark and mysterious, as a collaborater and temptation adds positive tension. There are lots of great secondary characters, like her butler and batman, who add to the story. I am looking forward to more in this series.
Zum Abtauchen!, 10. Februar 2008
Es gibt Bücher, denen eigentlich ein medizinischer Beipackzettel beiliegen sollte. Zwischen deren Kapiteln man eigentlich keine Maschinen bedienen oder Autos fahren dürfte, da man neben sich selbst steht und in einer Geschichte verloren ist. Ein solches Buch ist "Silent in the Grave" von Deanna Raybourn, ein Buch das mich für einen Tag ins Jahr 1886 versetzt und zur schlechtesten Autofahrerin Norddeutschlands gemacht hat. Mit diesem meisterhaft geschriebenen Erstlingswerk beginnt die Autorin aus Texas eine neue historische Kriminalreihe, die Lady Julia Grey als Hauptperson hat. Das Buch beginnt mit dem vielleicht genialsten aller Einstiegssätze und dem Tod von Lady Julias kränklichem Ehemann Edward. Ein von Edward ohne ihr Wissen angeheuerter Privatdetektiv namens Nicholas Brisbane ist ebenfalls zur Zeit des Todes anwesend und vermutet Mord, da Edward Drohbriefe erhalten hatte. Doch Lady Julia glaubt dies nicht und erst als sie fast ein Jahr später einen der Drohbriefe findet, ändert sie ihre Meinung. Gemeinsam mit dem charismatischen Detektiv, der selbst mehr als nur ein Geheimnis birgt, folgt sie der längst erkalteten Spur. Im Laufe der Ermittlungen erlebt Julia Veränderungen an sich selbst, entdeckt völlig fremde Seiten an ihrem verstorbenen Ehemann, muss ihren Haushalt unter die Lupe nehmen und sie fühlt sich mehr und mehr zu Nicholas Brisbane hingezogen."Silent in the Grave" ist das perfekte Buch, mit dem man einen Tag vor dem Kamin in eine fremde Welt abtauchen kann. Es bietet einen spannenden und gut entwickelten klassischen Kriminalplot, ein paar kleinere, leicht mystische Einflüsse, einen faszinierenden Helden mit einigen sehr dunklen und untypischen Seiten und eine vielleicht beginnende und nahezu kitschfreie Liebesgeschichte. Das ganze ist in ein dicht gewebtes historisches Setting eingefügt und in einem intelligenten und dabei doch sehr gefühlvollen Schreibstil verfasst. Die Leser entwickeln eine deutliche Bindung zu Lady Julia und ihr "Reifeprozess" ist überaus gut nachzufühlen."Silent in the Grave" ist ein gelungener Auftakt zu einer fesselnden Reihe historischer Kriminalromane. Mögen die beiden Helden noch viele "Fälle" miteinander lösen!
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