Kundenmeinungen
Kleine Gaiman-Häppchen - unglaublich gut!, 1. Juni 2007
Ich kenne Neil Gaiman erst seit ein paar Monaten, aber ich hab schon einen grossen Teil seiner Romane und Kurzgeschichten gelesen, und ich war so ziemlich von jedem noch so kurzem seiner Texte hell begeistert. In diesem Buch wird nicht nur eine ganze Reihe hervorragender Texte präsentiert, sondern Neil erklärt in einer Einführung (die übrigens eine weitere gruselige Kurzgeschichte enthält) selbst, wie er dazu kam, die jeweilige Geschichte zu schreiben, wo sie zuerst erschienen ist, resp. was die Reaktion von Lesern war. Man muss diese kurzen Anmerkungen gelesen haben, sonst glaubt man bestimmt nicht, wie witzig das sein kann. So erklärt Neil etwa die Grundidee von "Bay Wolf" folgendermassen: "So I began retelling Beowulf as a futuristic episode of Baywatch for an anthology of detective stories. It seemed to be the only sensible thing to do." ;-)Die Erzählungen sind teils lustig, teils gruselig oder sexuell freizügig, aber alle sind typisch für Gaimans Werke herrlich verschroben und einzigartig einfallsreich. Die oftmals wundervoll poetische Sprache und die tollen inhaltlichen Einfälle sowie die zahlreichen formalen Spielereien der Texte (einige sind nämlich in Gedichtform geschrieben) sind weitere Gründe, warum ich Mr. Gaiman wirklich von ganzem Herzen um sein geniales Köpfchen beneide. So schreiben zu können...Da es voneinander weitgehend unabhängige Erzählungen sind, kann man dieses Buch auch schön mal zwischendurch in die Hand nehmen, hier eine Geschichte rauspicken, da was an Bekannte weiterempfehlen, oder schlicht mal was wiederlesen. Einen Lieblingstext auszuwählen ist schwer, aber wenn es wirklich sein müsste, dann wäre das wohl das aus genau 100 Worten bestehende "Nicholas Was...". Oder "Troll Bridge". Oder "Eaten (Scenes from a Moving Picture)". Oder "One Life, Furnished in Early Moorcock". Oder... Hach, die sind einfach alle so gut!
Kleine Gaiman-Häppchen - unbeschreiblich gut!, 1. Juni 2007
Ich kenne Neil Gaiman erst seit ein paar Monaten, aber ich hab schon einen grossen Teil seiner Romane und Kurzgeschichten gelesen, und ich war so ziemlich von jedem noch so kurzem seiner Texte hell begeistert. In diesem Buch wird nicht nur eine ganze Reihe hervorragender Texte präsentiert, sondern Neil erklärt in einer Einführung (die übrigens eine weitere gruselige Kurzgeschichte enthält) selbst, wie er dazu kam, die jeweilige Geschichte zu schreiben, wo sie zuerst erschienen ist, resp. was die Reaktion von Lesern war. Man muss diese kurzen Anmerkungen gelesen haben, sonst glaubt man bestimmt nicht, wie witzig das sein kann. So erklärt Neil etwa die Grundidee von "Bay Wolf" folgendermassen: "So I began retelling Beowulf as a futuristic episode of Baywatch for an anthology of detective stories. It seemed to be the only sensible thing to do." ;-)Die Erzählungen sind teils lustig, teils gruselig oder sexuell freizügig, aber alle sind typisch für Gaimans Werke herrlich verschroben und einzigartig einfallsreich. Die oftmals wundervoll poetische Sprache und die tollen inhaltlichen Einfälle sowie die zahlreichen formalen Spielereien der Texte (einige sind nämlich in Gedichtform geschrieben) sind weitere Gründe, warum ich Mr. Gaiman wirklich von ganzem Herzen um sein geniales Köpfchen beneide. So schreiben zu können...Da es voneinander weitgehend unabhängige Erzählungen sind, kann man dieses Buch auch schön mal zwischendurch in die Hand nehmen, hier eine Geschichte rauspicken, da was an Bekannte weiterempfehlen, oder schlicht mal was wiederlesen. Einen Lieblingstext auszuwählen ist schwer, aber wenn es wirklich sein müsste, dann wäre das wohl das aus genau 100 Worten bestehende "Nicholas Was...". Oder "Troll Bridge". Oder "Eaten (Scenes from a Moving Picture)". Oder "One Life, Furnished in Early Moorcock". Oder... Hach, die sind einfach alle so gut!
An interesting mix, 23. August 2005
Neil Gaiman is a storyteller of the best kind. He manages to grip the reader with just a few magical words and traps them in worlds that are both familiar and foreign. How many people do you know that can fit a whole life on a christmas card in 102 words and leave the reader shivering with dread?
Additionally, at the beginning of the collection, he wrote a few words about how he came up with each story and why. Not a must read, but if you are interested in Neil Gaiman as an artist, you'll enjoy them. The 34 stories (35 if you are one of those readers that read introductions) enclosed come in different length, from just one page to something close to a short novel, so if you are looking for reading that doesn't necessarily require a lot of time but will grip you nonetheless, this book is your choice.
In bester "Sandman" Manier!, 4. September 2001
Neil Gaiman ist nicht erst seit der Sandman Reihe auch und gerade der Meister des alltäglichen Horrors. So auch hier. Ein Junge gerät in ein skurriles Theater und verliert nicht nur sich selbst... Ein viertel Punkt Abzug für die zeichnerische Schwarz-Weiss Gestaltung, aber für eine Abwertung auf "nur" 4 Sterne reicht das nicht.
|