Kundenmeinungen
Der Endspurt naht, 27. Mai 2008
"The Order of the Phönix" war stellenweise etwas zäh zu lesen und ich weiß von einigen, dass die Potter-Euphorie in dem 5. Band endete, doch zu unrecht, denn wer sich durch den 5. Band durchgekämpft hat, wurde bereits dort belohnt mit einem spannenden Finale.Der 6.Band über den "Half Blood Prince" wurde am schnellsten von allen verschlungen von mir. Allerdings merkt man deutlich, dass die Kindertage tatsächlich vorbei sind im Leben Harry Potter's! So ist das Ende alles andere als das, was man sich romantischerweise mal vorgestellt hat, als man mit "The Philosopher's Stone" begonnen hat. Der Werdegang von Dumbledore, unter dessen Fittichen nie etwas allzu schlimmes geschehen konnte, das Verhältnis von Ron und Hermionie und auch die schillernde Persönlichkeit von Severus Snape sorgen für Spannung und viele Überraschungen!
super buch, schlechtes taschenbuch, 29. Juli 2007
dass joanne k. rowlings "harry potter"-bücher allesamt fantastic sind steht für mich außer frage... nur war ich leider von dieser taschenbuch-edition sehr enttäuscht. Ich gehe sorgsam mit meinen büchern um, dennoch haben sich beim ersten lesen direkt seiten gelöst :-(ich würde sie mir nicht mehr kaufen und werde mir in den nächsten tagen hier die hardcover-edition bestellen. immerhin möchte ich die bücher ja mehr als einmal lesen können!
Die Wahrheit muss ans Licht , 28. Juli 2007
Unser Sonderkorrespondent für die magische Welt (dessen Namen wir hier aus begreiflichen Gründen nicht preisgeben können) hat dieser Tage eine sensationelle Entdeckung gemacht. Joanne K. Rowling, Autorin von bisher sieben Harry Potter Bänden, ist eine verkappte Anhängerin der Aufklärung. Bekanntlich lehrt die Aufklärung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, ohne Anleitung eines anderen. (So die Definition eines ihrer berühmtesten Vertreter, nämlich Immanuel Kant.) Oder anders gesagt: Der Satz: "Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die unser Verstand nicht ergründen kann", ist für einen Anhänger der Aufklärung ein rotes Tuch, das er unbedingt zerreißen muss. Aber beruht Magie nicht gerade auf dieser Annahme? Wäre es anders, so könnte jeder Muggel (d. i. Bewohner der nicht magischen Welt) zumindest die Anfangsgründe des Zauberns lernen. Diese Erkenntnis - da sind wir uns sicher - wird die Welt erschüttern. Glaubten wir doch bisher, zwischen der magischen Welt und der Welt der Muggels gebe es nur wenige, und keinesfalls tragfähige Brücken. Dass dem aber nun nicht so ist, hat unser Sonderkorrespondent, dessen Name nicht genannt werden darf, nun bewiesen. Die magische Welt, so erklärt er, beruht auf den gleichen Gesetzen der Logik, wie die Welt der Muggel. Indizien dafür gab es zwar auch schon in den Bänden 1 bis 5 (vor allem die pubertären Anwandlungen von Harry und seinen Freunden sind da zu nennen) aber den letzten Beweis hat Joanne K. Rowling (unwillentlich, wie wir vermuten) nun im 6. Band "Harry Potter and the Half-Blood Prince" geliefert. Dort lüftet sie nämlich das Geheimnis, warum Voldemort nicht an seinem eigenen Zauber starb, mit dem er Harry in dessen ersten Lebensjahr töten wollte und der, statt Harry zu töten, ihn selbst traf. Ja mehr noch: Sie erklärt, warum Voldemort schließlich im vierten Band seine volle Kraft wiedererlangen konnte. Selbst in der Welt der Magier und Hexen gibt es für alles eine logische Erklärung. Aus begreiflichen Gründen wollte sich die berühmte Autorin zu dieser Entdeckung nicht äußern. Sie war in den letzten Tagen für unsere Zeitung nicht zu erreichen. Aber auch wenn die Muggel Welt (und womöglich auch die Welt der Zauberer und Hexen) durch diese Entdeckung in eine tiefe Krise gestürzt werden sollte, so ist unsere Zeitung doch einem Prinzip verpflichtet: DIE WAHRHEIT MUSS ANS LICHT! Joanne K. Rowling ist eine (verkappte) Vertreterin der Aufklärung. Ob sie nach dieser gewiss sensationellen Enthüllung noch tragfähig ist für die magische Welt? Wir berichten weiter.
Anhaltende Spannung über das Ende hinaus, 24. Januar 2007
Nach einem - für mich - enttäuschenden Teil fünf bin ich von The Half-Blood Prince einfach nur total begeistert. Bis zum Ende wird die Spannung aufrecht erhalten. Dazu lässt sich die englische Ausgabe noch gut lesen und ich bin doch mal echt gespannt, wie das mit Snape und Malfoy weitergeht. Auch war es von Rowling gut umgesetzt, die Geschichte nicht vorhersehbar werden zu lassen. Sehr gute Entwicklung der Autorin.Mir bleibt nur noch: Her mit Teil 7!!!!
Erwartungen erfüllt: Volle Punktzahl, 8. August 2006
Ich persönlich mag die düstere Entwicklung, die die gesamte Harry Potter-Geschichte gemacht hat. War das auch nicht die Idee dahinter?Klar, dass das erste Buch in der ersten Klasse noch mit den großen staunenden Kinderaugen geschrieben wurde, begleitet es doch vor allem Potter und seine Gedanken selbst.Nun, kurz vor dem Schulabschluss, ist der Blick kritischer, die Welt nicht mehr so zauberhaft und rosarot. Auch die vielen Unglaublichkeiten Hogwarts sind für Potter nicht mehr so erstaunlich, warum sollte man sie also noch großartig erwähnen?Allgegenwärtiger Rassismus (Nicht nur bei den Bösen), unethische Methoden im Ministerium, Empfehlungen zum Beäugen und Denunzieren von Bekannten und Verwandten erinnern an das 3. Reich. Wie im fünften Band bereits liefert auch Band 6 keine Schwarzweißzeichnerei mehr: Auch die "Guten" sind lange nicht so gut, wie sie tun.Und auch die Methoden unseres Helden sind nicht immer ein glänzendes Vorbild unbeflecktem Gutmenschentums.Schön ebenfalls, dass der allzu weinerliche Gegenspieler Malfoy nicht mehr ganz so klischeehaft sein Dasein als nervendes Etwas in der amüsanten Nebenrolle fristet, sondern endlich zu einem wirklichen Feind heranwächst.Fand ich den 5. Band schlicht zu langatmig, zieht Band 6 von der Spannung in meinen Augen wieder an.Und Dankbar bin ich eher dafür, dass nicht zum einhunderttausendsten Mal sämtliche Quidditch-Spiele in allen Einzelheiten beschrieben werden.Natürlich ist das jetzt kein echtes Kinderbuch mehr. Aber die Kinder, die damals mit dem ersten Band angefangen haben, sollten ja mittlerweile ebenfalls alt genug sein, um mit der nun wirklich nicht übertriebenen Gewaltdarstellung klarzukommen. Es kommen ja nicht mal wirkliche Schimpfwörter vor.Walter Moers' Zamoniengeschichten (Käptn Blaubär) sind da teilweise um Welten blutrünstiger.Wie bisher auch ist Band 6 kein Denkmal lyrischer Schönheit. Aber durchwegs unterhaltsam und nett zu lesen. Auch benutzt Rowling einen überschaubaren Wortschatz (Sieht man mal von magischen" Begriffen ab), so dass man auch ohne Anglistik-Diplom recht unangestrengt lesen kann. Wer will da noch mehr?I also recommend--The Quest von George Kostantinos, an exciting bestsellng thriller.
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