Kundenmeinungen
Sehr bedenkenwert, 7. März 2005
Sister Helens Argumente sind schwerwiegend, überzeugend und durch weiterführende Untersuchungen abgesichert. Die Todesstrafe fügt der Barbarei und Gewalt des Delinquenten eine Barbarei des Staats hinzu, die buchstäblich nichts besser macht. Neue Einsichten für mich, abgesehen von den bekannten Tatsachen (dass die Todesstrafe nicht stärker abschreckt als andere Strafen, dass Staaten mit Todesstrafe dazu tendieren, eher über Arme als über Reiche diese Strafe zu verhängen und auch immer Unterschiede hinsichtlich der "Wichtigkeit" des Opfers machen etc): Die Todesstrafe erfordert, soll sie "zivilisiert" durchgeführt werden, mehr an Aufwand und Geldmitteln als eine lebenslängliche Strafe es täte. Sie ist, sogar auch in den US, mit praktizierter Folter und mindestens Verstößen gegen die Menschenwürde verbunden, auch wenn sie noch so gesetzeskonform abgewickelt wird. Den absolut sicheren Schuldbeweis gibt es so gut wie nie. Und, wie Sister Helen am 21.2.05 in einem TIME-Interview sagte: Die Todesstrafe wäre auch dann nicht ok, wenn man den absolut sicheren Schuldbeweis jeweils hätte. Wer aus Gründen der Angemessenheit der Vergeltung an der Todesstrafe festhalten will oder deswegen, weil die Gesellschaft nur durch solch ein Strafmaß ihre Abscheu vor bestimmten besonders hassenswerten Verbrechen zum Ausdruck bringen könne, sollte mit Hilfe dieses Buchs prüfen, ob ihm nicht doch der Preis für solch einen Ausdruck zu hoch erscheint. Bei manchen Verbrechen stößt die irdische Gerechtigkeit an ihre Grenzen, das ist die hauptsächliche moralische Lehre, die ich aus dem Buch gezogen habe.Als Westeuropäer ist man froh, dass bei uns die Todesstrafe abgeschafft ist. Das Buch ist gleichwohl auch für Europäer fesselnd wegen des sich am Rande einstellenden Porträts von Sister Helen. Ohne alle Zimperlichkeit und dennoch von großem Takt hat sie ein klar berechtigtes Ziel, legt enormes Engagement für dieses Ziel an den Tag und ist dennoch frei von Bitternis und Übertreibung, spricht nicht mit lauter Stimme, trifft aber immer das Wesentliche. Man sagt sich plötzlich: So ist eine vorbildliche Frau.
Informativ, aber traurig....., 15. November 2001
Wir mussten dieses Buch im Englischunterricht lesen, und haben dabei intensiv über die Todesstrafe geredet.Dieses Buch bietet viele Informationen über die Todesstrafe in Amerika, die Gefühle der agierenden Personen, ob es nun die Eltern der Opfer sind, oder Patrick Sonnier, der angebliche Mörder. Dieses Buch ist ein Bericht, kein Roman, Helen Prejean schreibt über sich selbst, wie si erst Brieffreundin von P. Sonnier wurde, ihn kennenlernte und später versuchte zu retten.Dieses Buch empfehle ich besonders kritischen Leuten, die auch bereit sind sich mit diesem grausigen Thema einzulassen, es ist eine wunderbare Erfahrung.
Sehr interessant aber teilweise langatmig, 23. Januar 2001
Helen Prejeans Buch ist insgesamt sehr interessant geschrieben wobei mir vor allem die Argumente, die sie zum Thema Todesstrafe erwähnt sehr gut gefallen haben, denn sie haben mich zum Nachdenken angeregt und werden mir in eventuellen Streitgeprächen sehr nützlich sein. Allerdings wurden eben diese Passagen, in denen sie fast ausschließlich Tatsachen über die Todesstrafe auflistet, vor allem gegen Ende des Buches etwas langatmig, auch da sich bestimmte Argumente zu wiederhole schienen.
Fascinating!, 30. Juni 2000
What makes this book so intense is that you know it's real. It is well written, descriptive without being overbearing and detatched enough to give you a fair perspective. The movie runs along similar lines as the book, except the method of execution, and the book delves into far more detail, as you would expect. Although an anti-death penalty activist, Helen Prejean has not written a anti-death penalty book. It's a straightforward narrative that draws the reader in and doesn't let go. She is a very talented lady and you feel a huge respect for what she does. Very compelling reading.
Humanity on Death Row, 22. Juni 2000
Nonfiction book by a Catholic nun about her work as spiritual advisor to two death row inmates in Louisiana. It's a gripping and moving personal tale about her calling to connect with the humanity and pain of people who have caused great pain to others. Motivated me to want to get involved in anti-death penalty activities.
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