Kundenmeinungen
Viel geschrieben aber relativ wenig Code, 13. November 2008
Ich fand das Buch relativ entäuschend. Es wird über Schönheit geschrieben aber wenig "schöner Code" gezeigt und diskutiert. Dann gibt es in manchen Kapiteln so eine Art Einführung in Programmiersprachen. Wenn man daran interessiert wäre, dann kaufte man sich sicherlich ein Buch mit einem passenderen Titel. Wie z.B. Programming Ruby oder Programming Perl. Gut ist allerdings, daß auch "Non-Mainstream" Sprachen behandelt werden. Das belebt die Bücherwelt schon. Jedenfalls mehr als das 50ste Buch über C# Version 2.x.....
Nicht leicht verdauliche Perlen, 15. April 2008
Das Buch liefert Einblick in die Gedankenwelt vieler hervorragender Programmierer. Dies ist aber nicht leicht zu bekommen und viele Artikel in diesem Buch erfordern eine intensive Beschäftigung mit Ihnen, weshalb das Werk als Bettlektüre nur bedingt geeignet ist. Wer sich aber näher damit beschäftigt, der bekommt zahlreiche Einblicke in neue Programmiersprachen, Algorithmen, Designprinzipien und manches mehr. Ein Buch, das ich nicht von vorne bis hinten gelesen und schon gar nicht verstanden habe, das ich aber keinesfalls missen möchte.
Geldverschwendung, 19. März 2008
Sollte man nicht tatsächlich alle Programmiersprachen, die in dem Buch verwendet werden, beherrschen, macht das Lesen keinen Spaß. Woran soll man erkennen, ob Code schön ist, wenn man die Sprache nicht beherrscht? Was ist überhaupt schöner Code?Das Buch ist eine Ansammlung von Aufsätzen, von, wohlgemerkt, genialen Persönlichkeiten, dessen Inhalt jedoch so gut wie gar nichts mit dem Titel gemein hat. Sofern man trotzdem das Bedürfnis verspürt, dieses Buch zu lesen, ausleihen!
Hält nicht, was es verspricht, 23. Februar 2008
Beautiful Code ist eine Sammlung von über dreissig Aufsätzen von ebenso vielen Autoren. Der Titel ist etwas irreführend: Er verspricht, dass das Buch "schönen Code" zeigt. Was ist schöner Code? Programmieranfänger finden oft Code "schön", den nicht jeder sofort versteht, wie z.B. eine solche Zeile C Code: while(*a++ = *b++);Profis haben meist ein anderes Gefühl für Code-Ästhetik: Sie finden klaren, leicht lesbaren Code schön. Im Aufsatz "Treating Code as an Essay" schreibt Yukihiro Matsumoto (Erfinder der Sprache Ruby), wie leicht Ruby Code zu lesen sei und leitet daraus ab, dass Ruby sich zum schreiben von schönem Code verwenden läßt.Die anderen Aufsätze handeln eigentlich nicht von schönem Code, sondern von eleganten Algorithmen, cleveren Datenstrukturen, Software Architekturen, sowie Testing und Debugging. Einige dieser Aufsätze sind trotzdem interessant. Spaß machen aber nur diejenigen Aufsätze, die ihre Code-Beispiele in einer Sprache zeigen, die man auch beherrscht. Mit den Aufsätzen, die Perl und Lisp verwenden, konnte ich recht wenig anfangen. Anderen Lesern wird es vielleicht mit den Artikeln, die Assembler, C, C++, oder Java verwenden, so ergehen.Ich hatte mir von diesem Buch etwas anderes erhofft, als es tatsächlich bietet und war dementsprechend enttäuscht. Die Hälfte der Artikel ist ganz OK, die andere Hälfte setzt entweder die Kenntnis mir unbekannter Programmiersprachen voraus oder ist einfach langweilig. Ein extremes Beispiel für einen sterbenslangweiligen Artikel ist der Aufsatz von Charles Petzold. Dass ein Autor, der die Win32-API bis ins Detail in einem (als Nachschlagewerk sehr wertvollem!) Buch beschrieben hat, jetzt plötzlich spannende Essays schreibt, war aber auch nicht wirklich zu erwarten.
Sehr inspirierend und auch nützlich, 22. Februar 2008
Ich muss zugeben das das Buch eine schwäche darin hat das die Qualität der Autoren schwankend ist. Und manchmal Code Kolosse diskutiert werden die wenig ergiebig sind wenn man nicht aus dem Fachbereich kommt. Aber ich denke das die guten Beiträge bei weitem überwiegen. Und das was man dort lernt einfach wesentlich hilfreicher ist. Ich hätte nie gedacht das ich Binärsuchen auf einmal wieder toll finde oder mir auf einmal wieder Gedanken über Quicksort mache. An vielen Stellen dachte ich mir, Ja! Genauso hätte ich es auch gemacht. Nur um weniger später eine noch bessere Lösung zu sehen.Man sollte nicht versuchen immer alles zu verstehen, sondern sich von den niedergelegten Gedankengängen inspireren lassen.
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