Kundenmeinungen
Zwar spannend, aber etwas gewöhnungsbedrüftig, 24. November 2008
Von diesem Buch habe ich mir eigentlich mehr versprochen. Zwar kreiert Stephen King ein gar nicht so schlechtes Weltuntergangsszenario, aber ich persönlich hätte mir mehr Aufklärung gewünscht - wo kommen die mörderischen Kreaturen denn eigentlich her, die das beschauliche Maine heimsuchen? Wieso sind sie auf die Erde gekommen? Wenn man schon Weltuntergangsszenarien inszeniert, dann bitte mit etwas mehr Infos, bestes Beispiel "The Stand". Teilweise versucht sich Stephen King hier als Hobby-Psychologe, der versucht, einen Einblick in die Psyche der Menschen zu geben, die in einer Extremsituation wie dieser anfangen, Menschenopfer zu fordern, um ihr eigenes Schicksal zu verbessern. Diesen Teil empfand ich als nervtötend. Generell ist dieses Buch ganz lesenswert, man sollte allerdings nicht zuviel erwarten.
Der "alte" King - besser geht's nicht, 11. Januar 2008
Man könnte heulen wenn man einen alten Roman (Carrie, Feuerteufel, Christine, Shining) von Stephen King liest - denn so gut wird er nie mehr sein. Seine neueren Romane wie "Dreamcatcher" oder "Cell" sind bodenlos schlecht im Vergleich zu seinen früheren Werken. Besonders in Novellen zeigt es sich, wie gut ein Autor ist - und da war King unschlagbar.Subtil zeigt er auf, wie sich an einem gewöhnlichen Sommertag in Maine das Grauen in Form eines Sturms und von Nebel nähert, wie sich das Unbehagen und Grauen immer weiter steigert bis zur Eskalation im Supermarkt, in dem der Held der Geschichte und sein Sohn Zuflucht suchten.Eine Geschichte, die packt vom Anfang bis zum Schluß, ohne die Unmengen von Blut und Gedärmern, die Kings spätere, fast schon ungenießbare Werke, auszeichnet.Absolut empfehlenswert !
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