Kundenmeinungen
Wirklich gut!, 7. März 2008
Mercy Thompson ist eine Automechanikerin in den US-amerikanischen Tri-Cities - eine selbständige und toughe junge Frau indianischer Abstammung. Mercy ist auch ein Walker - sie kann sich in einen Coyoten verwandeln. Ihre Mitbürger - Freunde und Bekannte, Feinde und Geliebte - sind sowohl Menschen als auch Fae, Werwölfe und Vampire - uralte Wesen, die seit Anbeginn der Zeiten neben den Menschen (und manchmal von ihnen) leben. Viele davon treten nun zögernd ins Licht der Öffentlichkeit und versuchen, von der Menschheit akzeptiert zu werden. Der technische Fortschritt macht es ihnen nämlich zunehmend unmöglich, weiterhin als pure Fabelwesen zu gelten, also finden sie sich vor der Wahl zwischen einem gut choreographierten Coming-Out und einer Entdeckung durch die menschlichen Wissenschaftler, die unabsehbare Folgen haben wird. Eine der Gruppen, die sich immer noch - und zwar aus gutem Grund - sorgfältig verstecken, sind die untoten Blutsauger, die Vampire. Einer von ihnen, Mercys Freund Stefan, bittet sie um Hilfe: sie soll ihn zum Treffen mit einem unbekannten Vampir begleiten. Das Treffen geht schrecklich schief, denn der Fremde, Cory Littleton, ist kein gewöhnlicher Vampir, sondern ein zum Vampir gewordenen "sorcerer", ein dunkler Magier wie er im Inquisitionshandbuche steht: er hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Von einem Dämon besessen und unterstützt durch dessen Kräfte, richtet Littleton ein grauenvolles Blutbad an, ohne dass Mercy und Stefan ihm etwas entgegenzusetzen hätten. Während die beiden noch versuchen, seine Existenz der Herrin der Vampire begreifbar zu machen, nistet Littleton sich in den Tri-Cities ein. Seine Präsenz verursacht einen buchstäblich höllischen Anstieg der Gewalttaten. Die Versuche der Werwölfe und Vampire, Littleton ausfindig zu machen, führen zu tragischen Konsequenzen, und Mercy findet sich zuhenmend in der Not, selbst zu handeln. Schließlich ist sie ein Walker und stellt somit, wie alle behaupten, eine ernstzunehmende Gefahr für Vampire dar. Es gibt da nur ein Problem: Mercy weiss nicht genau, was sie denn so gefährlich für Vampire macht. Sie wurde von Werwölfen aufgezogen und kennt keine anderen Walker. Um ihre Freunde und die Stadt zu retten, muss sie die eigene Natur kennenlernen.Dieses Buch ist wirklich gut. Patricia Briggs ist es gelungen, die furcheinflössende Präsenz des Dämons und seine Bösartigkeit eindrucksvoll zu beschreiben, ohne in Splatterszenen abzugleiten. Das Schreckliche ist in diesem Buch wirklich schrecklich, und das Böse hat keinen Hauch von Romantik. Diese bietet der Subplot - Mercys seltames Liebesdreieck mit den Werwölfen Samuel und Adam. Zum starken und schönen Rudelanführer Adam fühlt sie sich mächtig hingezogen; mit Samuel verbindet sie eine gemeinsame Vergangenheit und die enttäuschte erste Liebe. Beide Männer beanspruchen Mercy für sich, und sie wird sich eher früher als später für einen entscheiden müssen... Während der erste Band, "Moon Called", eher durch die interessante Welt und starke Figuren als durch die Story besticht, bietet die Fortsetzung auch noch eine erstklassige, dramatische Krimihandlung. "Blood bound" ist somit deutlich besser als der Vorgänger. Es ist düster und sehr menschlich - ein spannendes, bewegendes Buch, das im Gedächtnis bleibt. Ich freue mich auf den dritten Band.
Delievers what is promises, 1. Dezember 2007
A good book with non-stop action and plot twists. The writing is average; no lyrical beauty here. The main character is touchingly confused but this gets to be a little overbearing as she seems incapable of making a stanch decision. Still a decent; no thought required book that is good enough for me to read the next one. The book delivers what it promises, which is more than you can say for many books!! I would also recommend, if you missed reading Tino Georgiou's masterpiece--The Fates, go and read it.
noch besser als teil 1, 7. November 2007
Patricia Briggs hat es geschafft, eine überzeugende Welt darzustellen, mit handfesten Charakteren, deren Handlungen man verstehen will und kann.Mercedes Thompson ist erfrischend anders und auch alle anderen Figuren sind nicht stereotyp.Die Story ist sehr interessant und fesselnd - ich tat mich schwer, das buch zwischendurch aus der hand zu legen! Der nächste Band ist schon vorbestellt!Was mir besonders gut gefällt, ist wie Briggs die Hierarchie im Werwolfrudel aufzeigt und wie sich Mercy darin einfindet - oder eben auch nicht ;)Für ein paar Lacher meinerseits haben allerdings "deutsche" Wörter wie Politzei mit tz gesorgt, aber es gibt schlimmeres.
Etwas Besonderes...., 18. September 2007
"Blood Bound" überzeugt vor allem durch seine starken Charaktere, auch in den Nebenrollen. Daraus entwickelt sich eine überzeugende, glaubwürdige und - innerhalb des phantastischen Settings - realistische Story.Mir hat auch gefallen, daß zwar teilweise vorhersehbare Entwicklungen verfolgt werden, was man als Leser nun schließlich auch nicht entbehren möchte, aber andererseits sich aus der Eigendynamik der Charaktere auch eben nicht alles glatt in immer nur eine Richtung entwickelt. Perfekte Balance! Das gilt auch im Hinblick auf die Mischung aus Fantasy/Mystery/Romance-Elementen.Alles in allem klassisch genug, um Lesern des Genres zu gefallen, und eigenwillig genug, um aus dem Mainstream herauszuragen.
super! würdiger nachfolger, 31. Mai 2007
dieses Buch ist ein würdiger Nachfolger von moon called.es ist spannend geschrieben und hat ein bisschen mehr lovestory als der erste Band. Wen es nicht stört, das Mercy in diesem Buch auffallend viele Ähnlichkeiten zur frühen Anita Blake zeigt, dem empfehle ich zuzugreifen!
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