Kundenmeinungen
schöööön, 20. Oktober 2007
Wie die anderen zwei Bücher auch hab ich dieses Buch regelrecht verschlungen und seufzend nach der letzten Seite niedergelegt. Zwar finde ich, dass die Intensität der Atmosphäre, die in dem ersten Buch am stärksten war, nachgelassen hat.
aber ich hab recht mitgelitten, als Bella zwischen zwei Stühlen saß und niemanden verletzen wollte.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was die anderen Leser gegen Jake haben - ich finde, er reagiert so, wie man von einem verliebten Teenager erwarten würde, der einen Konkurrenten hat. Und Edward hat auch so reagiert, wie ich ihn in den letzten zwei Büchern eingeschätzt hab.
Die Nebenhandlungen bzw. -geschichten fand ich recht nett erzählt und wichtig für die Endszenen.
Ich bin ziemlich gespannt auf das vierte Buch - insb. was mit Jake passiert...und ob Bella zu einem Vampir wird..
Bestes der drei Bücher, 4. Oktober 2007
Ich war erst sehr zwiegespalten, als ich die ganzen Rezensionen und noch dazu so viele schlechte gelesen habe, ob ich mir das Buch bestellen soll, da ich schon den zweiten Band etwas schwächer fand als den ersten.
Aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Während die ersten beiden Bände wirklich zum Teil noch Jugendbücher waren, ist dieser Band deutlich erwachsener und Bella nicht mehr so in ihrem schwarz/weiß-Denken verhaftet.
Kritikpunkt 1 der meisten Leser hier: Bellas Annäherung an Jake. Nun, sie liebt Edward, das steht völlig außer Frage. Aber sie liebt auch Jake, als einen Freund, der ihr näher ist als jeder andere. Und vielleicht haben noch nicht alle Leser diese Erfahrung gemacht, aber die Grenzen zwischen Freundschaft und tief empfundener Liebe beginnen manchmal zu verwischen. Ich finde diese Dreiecksbeziehung sehr gefühlvoll und realistisch dargestellt. Bella will niemanden verletzen und sitzt total zwischen den Stühlen. Jake und Edward verkörpern einfach zwei unterschiedliche Pole ihres Lebens, die sie beide gerne miteinander vereinen möchte, aber wie das nun mal mit unterscheidlich geladenen Polen ist, man kann sie nicht zusammenbringen. Außerdem beginnt Bella endlich! zu verstehen, was es bedeuten würde ein Vampir zu werden. Ich fand sie da ja immer etwas blauäugig ;)
2. Kritikpunkt: Edward sei nur noch Bellas Spielball.
Nicht wirklich, zumindest nicht, wenn man sich sein Verhalten genauer ansieht. Er kämpft auf seine eigene Art. Und mal ganz ehrlich. Würdet ihr nicht auch einen Typen in den Wind schießen, der Euch alles verbietet? Aber auch das ist eine Lektion die Edward erst in diesem Buch lernen muss.
3. Kritikpunkt: Die Geschichte mit dem Vampirkrieg sei an den Haaren herbeigezogen.
Ich fand diese Geschichte um Jaspers Vergangenheit sehr aufschlussreich. Es erklärt, warum er am meisten Schwierigkeiten mit dem 'Vegetarismus' hat. Und es zeigt Bella, dass das Vampirleben alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen ist. Der Kampf mit den 'Neugeborenen' der sich zusammenbraut ist ein genialer Schachzug von S. Meyer. Endlich mal wieder ein bißchen Gruselfaktor. Außerdem kommt es dem Buch zugute, dass es nicht wieder einfach 'nur' Victoria ist, die Bella auflauert. Das würde den ganzen Cullen-Clan und die Werwölfe doch nicht wirklich herausfordern. Immer deutlicher werden die negativen Seiten der Vampire und dass es nicht nur liebe Vampire gibt.
4.Beeindruckend finde ich die Legenden, die sich um die Werwölfe und ihre Daseinsberechtigung ranken. Das indianische Völkchen und ihre Legenden geben dieser Geschichte einen Tiefgang, den ich sonst manchmal an dieser wirklich süßen, aber bisher etwas oberflächlichen Lovestory vermisst habe.
Und was dieses ganze Buch mit Mormonen zu tun haben soll, verstehe ich weniger. Edward will mit Bella nicht schlafen, weil er Angst hat, bei dieser körperlichen Nähe die Beherrschung zu verlieren und sie zu beißen. Ich glaube weniger, dass etwas mit dem Thema 'Sex vor der Ehe' zu tun hat.
Für mich ist dieser dritte Band eine absolute Kaufempfehlung und ich hoffe, dass Band 4 genauso spannend wird und ich warte sehnsüchtig darauf, mehr von Jake zu lesen!
Zwischen Vampir und Werwolf, 2. Oktober 2007
"Eclipse" ist der dritte Teil der Twilight-Serie. Das Buch beginnt zunächst mehr oder weniger da, wo "New Moon" aufhört. Edward ist wieder in Bellas Leben, Bella wartet auf ihre Umwandlung in einen Vampir, die nach ihrer High School stattfinden soll und Jacob, der als Werwolf der natürliche Todfeind Edwards und aller Vampire ist, hat sich leidend zurückgezogen. Bella bemüht sich ihre Freundschaft mit Jacob nicht durch den Kampf zwischen den Vampiren und Werwölfen begraben zu lassen, doch bald wird klar, dass Jacob mehr sein möchte, als nur ihr Freund und Bella muss sich über ihre Gefühle erst mal klar werden.
Ich habe "Eclipse" gerne gelesen. Wie auch die ersten beiden Bände, hat das Buch einen hohen Einsaugfaktor und man kann von der Geschichte förmlich mitgerissen werden. Inhaltlich habe ich geschwankt, einerseits gab es relativ viel Problembewältigungsgespräche der Art wer wen verletzt hat und wer mehr Schuld auf sich geladen hat, andererseits gab es aber auch Action, besonders im letzten Drittel des Buchs. Die Kritik, man merke der Autorin ihren Mormonenglauben zu sehr an, fand ich nicht griffig - diese Einstellung ist ja nun bei weitem nicht nur auf die Mormonen beschränkt und in den USA ist eine solche Einstellung zwar wohl nicht Usus aber auch nicht unbekannt.
Auf mich wirkte Bella wie eine typische amerikanische High School Prinzessin. Manchmal vielleicht sogar zu sehr so, denn an einigen Stellen benimmt sie sich etwas kindisch und unreif ... aber das ist sie ja nun einmal und hat auch ein Recht darauf sich noch nicht wie eine 30jährige zu verhalten.
Schade fand ich an dem Buch - und dies führte für mich zu einem leichten Punktabzug in der B-Note, dass es ein paar kleinere Längen hatte, wie zum Beispiel die ewig lange Quileute-Ur-Geschichte, die ich nicht wirklich interessant fand. Auch negativ war die zunehmende Vermenschlichung Edwards, der immer weniger gefährlich und immer weniger wie ein Vampir wirkt, zu brav, zu perfekt und musterschülerisch.
Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Bellas Liebe zu ihm einzigartiger gewesen wäre.
Trotz dieser vielleicht etwas kleinlich klingenden Kritiken, fand ich das Buch fesselnd, flüssig, bewegend und spannend. Und warte mit Spannung auf den nächsten Band "Breaking Dawn", der für Herbst 2008 angekündigt ist.
super buch bin echt begeistert, 24. September 2007
Dieses Buch ist eins der besten die ich je gelesen habe.
Ich fand schon die ersten beiden Bücher der Serie super und ich muss sagen, das Eclipse ein würdiger Nachfolger ist.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Stephanie Meyer hate sich wieder einmal selbst übertroffen.
Die Szenen zwischen Bella und Edward sind einfach Traumhaft und es sind echt witzige Szenen dabei.
Das Buch ist jedem "Biss"- Fan wärmstens zu empfehlen.
Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf die deutsche Ausgabe und den vierten Band der Serie.
ABSOLUT ZU EMPFEHLEN!!!!!!
Erwachsen, 24. September 2007
Ich kann die schlechten Kritiken zum Teil verstehen, aber über einige Dinge lässt sich streiten - wenn ich mich recht erinnere, war es doch Bella, die zum Schluss Edward zurückweißt, als er ihr näher als bisher kommen möchte, Sex vor der Ehe und Mormonen da zu interpretieren finde ich albern.
Eclipse ist ein fantastisches Buch über die verzweifelte Gefühlswelt von Bella. Wem ging es denn nicht so beim Erwachsenwerden? Wer war sich denn seiner Gefühle und Taten immer sicher? Wer hat denn in Bellas Alter immer alles richtig gemacht? Wohl niemand...und genau das vermittelt S.Meyer. Ich glaube schon, dass sich Bella ihrer Gefühle zu Edward sicher ist, sie weiß, was sie verlieren würde, aber andererseits übt eben auch Jakob gerade wegen seiner Andersartigkeit seinen Reiz auf Bella aus. Sie weiß, dass sie für ihn nicht ihr bisheriges Leben und ihre Seele aufgeben müsste, sie könnte ein normales, menschliches Leben führen...aber ist es das,was sie will???
Wie oft habe ich angesichts von Bellas Handeln in Eclipse geseufzt und gedacht "Mein Gott, Mädel, du hast doch alles, was du willst!", aber im nächsten Moment konnte ich sie verstehen. Ich habe Jakob abgrundtief gehasst, als er sie küsste und Edward dafür verflucht, dass er Jakob so ungeschoren hat davon kommen lassen. Aber es ergibt im Endeffekt alles seinen Sinn - alle drei Protagonisten sind jung, unerfahren und machen Fehler. Es ist eben keine Soap-Opera-Story, in der alles in geraden Bahnen verläuft, sondern ich habe das Gefühl, S.Meyer will "richtige" Menschen skizzieren. Sicherlich gelingt ihr das an manchen Stellen besser, an anderen schlechter. Ich weiß gar nicht, warum sich über die Geschichten von Rosalie, Jaspar oder den Quileuten so aufgeregt wird, sie waren nicht superspannend, aber ein wichtiges Puzzleteil in der Geschichte. Das zeigt sich jetzt noch nicht im 3.Teil, aber auf Dauer gesehen, werden wir wohl noch alle überrascht sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bella noch ganz arge Bedenken bekommt, ob sie nicht doch besser mit Jake zusammen sein sollte, dies vielleicht sogar tut - alleine der Gedanke macht mich wütend, aber umso intensiver werden wir Edward kennenlernen. Ich bin gepannt...
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