Kundenmeinungen
Standardwerk + Pflichtlektüre, 31. März 2006
Dieses Buch sollte bei jedem (angehenden) Software-Entwickler im Bücher-Regal stehen ! Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich ehrlich gesagt nicht wirklich was ich alles unter dem großen Begriff "Refactoring" verstehen soll.Es wäre auch falsch und naiv zu behaupten das ich nach diesem einen Buch die Kunst des Refactorings beherrschen würde, das macht der Autor Martin Fowler, sowie zahlreiche der "Gast"/Co-Autoren (v.a. Kent Beck) auch an einigen Stellen klar.
In diesem Buch werden wirklich zahlreiche Refactorings aus unterschiedlichen Bereichen behandelt, sei es nun wie man einen Konstruktor durch eine Factory-Methode ersetzt , eine Methode korrekt umbenennt oder Delegation durch Vererbung ersetzt etc. pp. Der Aufbau der einzelnen Refactorings ist immer gleich: Name - Zusammenfassung - Motivation - Vorgehensweise - Beispiel. Es wird also geschildert wann man dieses Refactoring anwenden sollte, warum und v.a. auch wie. Bei den Beispielen handelt es sich meist um Java-Code, in wenigen Fällen werden auch nur UML Diagramme verwendet. An manchen Stellen erkennt man zwar schon das das Buch nicht mehr das neuste ist, z.B. gefallen mir einige wenige Aspekte des Java-Codes nicht, aber das sollte kein Grund sein sich das Buch nicht zu kaufen.Ich denke das es sogar hilfreich für Programmierer anderer Sprachen ist , auch wenn der Beispiel Code in Java ist, denn die Erklärungen sind allgemein gehalten. Das Buch gefällt mir nicht zu letzt auch deswegen so gut, weil die Autoren auch die "Gefahren" ansprechen. Sie beschreiben Refactoring nicht als "Allheilmittel", sondern machen deutlich das man in kleinen Schritten vorgehen sollte , immer mit funktionierenden Tests an der Seite. Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen der sich ernsthaft mit Software-Entwicklung befassen will, der Preis sollte auch niemanden abschrecken. 5 Sterne !
Ein Handbuch für gutes Programmieren, 26. Mai 2005
Martin Fowler beschreibt in diesem Buch, wie man Programmcode überarbeitet damit er lesbarer und intuitiver wird. Dieses Buch gibt einen sehr guten Einstieg in das Refactoring und hält auch eine übersichtliche, gut erklärte Sammlung von Refactoring-Patterns parat. Ein Buch, das sich jeder Programmierer unters Kopfkissen legen sollte.
anstoss zu mut, 14. Februar 2003
das buch zeichnet sich nicht so sehr dadurch aus, gutes design von grund auf zu lehren (patterns,...), sondern zeigt wege, aus vorhandenem, schlechten code in kleinen schritten zu besserem design zu kommen; es richtet sich auch an den design-profi, denn wie oft wird man mit "historisch gewachsenem" code konfrontiert, wuesste genau, wie das system vernuenftig designed werden muesste, und beginnt nie mit der sanierung, weil eben nie zeit fuer eine monatelange redesign-phase bleibt? so mueht man sich ewig und ungluecklich mit verwachsenen komponenten ab; fowler zeigt auf erstaunliche art und weise, wie mit kleinsten, derzeit machbaren schritten nennenswerte verbesserungen erreicht werden koennen, und gab mir den noetigen tritt in den a..., endlich was zu machen und nicht mehr ueber "nie bleibt zeit zum redesign" zu lavieren;
Ich vermisse das große Bild, 15. Oktober 2002
Wenn man dieses Buch durchgearbeitet hat, verändert sich automatisch die Art und Weise wie man programmiert und wie man geschriebenen Code bearbeitet. Man traut sich an den Code heran und bricht alte Strukturen auf um diese zu verbessern. Man denkt sich nicht mehr: "Ach, dass sieht zwar schlecht aus aber es funktioniert. Irgendwie bekomme ich das neue Feature auch so da rein." Nun geht man hin und verbessert Schritt für Schritt das Design bis es leicht wird das Neue einzubringen.Auf jeden Fall eine geniale Möglichkeit seine Produktivität zu steigern.
Ein Leckerbissen für OO-Programmierer, 26. Juni 2002
Eigentlich kommt es als Nachschlagewerk daher, doch hat es viel mehr als das zu bieten. Mit Hilfe dieses Buches habe ich gelernt, viel besser objektorientiert zu programmieren. Es hat mir die Augen geöffnet, wie mit automatischen Unit-Tests und Refactoring besserer Code entstehen kann. Keine Seite ist zuviel und man liest gerne jedes Kapitel auch noch ein zweites Mal durch. Weiter sind auch die Beispiele sehr treffend gewählt und helfen einem, die Materie zu verstehen und auch anwenden zu können. - Ein Muss für's Bücherregal.
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