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Politically incorrect... great!, 18. Juli 2007
William Easterly, an ex-World Bank economist, gives western foreign aid and interventions in the developing countries the kind of kicking it deserves. Although written in a humorous and entertaining style - with lots of "snapshots" of real people making improvements to the lot of the poor - it is not a work of popular science. Easterly relies heavily on statistical evidence, revealing his academic background. You should have some basic knowledge of statistical methods, eg the differences between correlations and causalities and the different ways to control statistical evidence for errors in order to fully appreciate Easterly's work. The bottom line of this book is that colonialism, foreign aid and interventions don't work for a variety of reasons; the main one (which all the above approaches have in common) being that these measures rely on planning that disregard the real needs of the poor. As in socialism, planning even makes things worse by messing up people's abilities to help themselves. The problem is compounded by people like Bono and the World Bank who, in pursuit of utopian goals likle universal poverty eradication, demand that ever more money is lavished upon corrupt and incapable governments in developing countries. Needless to say that Easterly proves that this effort has been futile in the past and that all things being equal (except the amount of money being spent on aid) there is nothing to suggest that foreign aid is going to become more efficient in the near future.A very good and deliberately politically incorrect book that is necessary to counterbalance the absurd development aid media circus headed by celebreties, the UN and other do-good-pressure groups.
Der Blick unter die Oberfläche jahrzehntelanger Entwicklungspolitik, 25. März 2007
Dass Entwicklungshilfe im klassischen Sinn essentiell ist für Afrika und all die anderen Länder, die in prekären Verhältnissen dahinstottern und allein aus humanitären Gründen ein Muss ist, bleibt unbestritten. Jedoch lernt mant in diesem Buch im wahrsten Sinne des Wortes, was hinter all den Katastrophen geschichtlich steht. Durch alle Kapitel ziehen sich die Beschreibung zweier möglicher Instanzen im Versuch die Dinge zum Positiven zu wenden - "Planners" und "Searchers". Letztere sind in allen gesunden Märkten zu finden und sorgen dafür, dass Marktteilnehmer das erhalten was sie benötigen; und zwar aus ihrer Teilnahme am Marktgeschehen heraus. In den Entwicklungsländern ist dies insofern anders, als von Aussen her darüber befunden wird, wer was wann benötigt. Dies wird im Buch als Grundübel dargestellt, das es unmöglich macht Helfer (IWF, Weltbank, etc.) verantwortlich für ihre Erfolge oder eben Misserfolge zu machen. Die Extremposition des "Planners" ist die Invasionstruppe, die mit militärischer Macht versucht, den Dingen eine Wendung hin zu Demokratie zu geben. Am Beispiel Irak zeigt der Autor, wie unbedarft die beauftragten Experten sind in diesem Land binnen kürzester Zeit eine liberale Marktwirtschaft zu etablieren. Das tragische Scheitern bedarf keiner breiten Erläuterungen. Fatale Fehler vor allem britischer Aussenpolitiker des frühen 20. Jhdts im Falle Nahost, Indien und Sudan werden fundiert dargestellt, was dieses Buch zu einem wertvollen geschichtlichen Ergänzungswerk macht. Analysiert werden jüngste Konflikte in Ruanda, Bosnien und detailreich Angola anhand dessen die amerikanische Aussenpolitik in ihrer Unterstützung Jona Savimbi's messerscharf vorgeführt wird. Das Buch ist gut strukturiert und lässt sich dank seiner klaren Formulierungen auch für deutschsprachige mit mittelmässigen Englischkenntnissen sehr gut lesen
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