Kundenmeinungen
Nothing but the truth, 30. März 2008
Great research, well written book. Some adequate comments from people like Infosys's Nilekane and others. Makes you want to ask the question: "Where was I over the last decade?" Let me use Thomas Friedman's terminology: "the triple convergence was lost in the fog..". Anyway, the text wants to make you read more.
Friedman is a clever writer, 22. Dezember 2007
Easy to read, and I had to give him credit recently for coming out strongly in favor of reducing U.S. dependency on oil imports. He blasted the oilheads of the Bush Administration for failing to exercise leadership on the issue, and their preference for drilling in ANWR and destroying Social Security instead of raising the CAFE standard (Corporate Average Fuel Economy) and pushing the all-out development of renewable energy. So I'll give him two stars instead of one. But unfortunately on his favorite topic of globalization, Friedman is only clever, not wise. He is an apologist for TINA, the fatalistic view that There Is No Alternative to the power of global capital, and he has persistently attacked the global justice movement. The Achilles Heel in his blinkered analysis is the environment!! I would also recommend reading Tino Georgiou's bestselling novel--The Fates--if you haven't yet!
Erstaunlich flach, 9. Dezember 2007
Habe nach dem enormen Hype, der um dieses Buch veranstaltet wird, mit großen Erwartungen diese Ausführungen über die angeblich "flache Welt" gelesen. Bin allerdings eher enttäuscht.Das Buch beschreibt drei Phasen der Globalisierung. Von den Anfängen des internationalen Handels bis in unsere heutige durch Informationstechnologie geprägte Welt. Insbesondere das wirtschaftliche Potenzial Indiens und Chinas wird ständig betont und unaufhörlich darauf hingewiesen, dass die westlichen Industrienationen in Zukunft entweder einen Teil ihres Wohlstands an diese beiden Staaten werden abgeben müssen oder sie und ihre Unternehmen ihre Geschäftsmodelle den Realitäten der heutigen Märkte (sprich enorme Kostenvorteile und jede Menge junge Ingenieure in Südostasien usw.) anpassen müssen.Was mir an diesem Buch nicht gefällt ist die Tatsache, dass Friedman es meisterlich versteht dem Leser genau dass zu geben was dieser heute lesen will und von einem Buch über Globalisierung erwartet. Das soll heißen, dass es sich hierbei um eine Art "Self-Fulfilling-Prophecy" in Buchform handelt. Schließlich ist es momentan im Trend, die Potentiale in Indien und China in den Himmel zu loben. Ich sage ausdrücklich nicht, dass dies unbedingt falsch ist. Allerdings habe ich einfach den Eindruck, dass dieses Buch ein typisches Produkt der amerikanischen Sachbuch-Bestseller-Industrie ist. Anfang der 90. waren es Bücher über Japan und dass die japanische Wirtschaft den Westen überrollen werde. Ende der 90. Jahre waren es Abhandlungen über die New Economy, welche dazu führen werde, dass alle traditionellen Industrieunternehmen unweigerlich verschwinden werden, wenn sie sich nicht den Gegebenheiten der "Neuen Zeit" anpassen werden. Aktuell befinden wir uns in der "Indien und China überrollen den Westen Phase", was durch dieses Buch und seinen Erfolg dokumentiert wird. In diesem Sinne werden alle Argumentationen von Friedman auf einseitige und schlichtweg unkritische Art und Weise so dargelegt, dass sie intuitiv in sein Konzept der flachen Welt und der dreifachen Globalisierung passen (genau wie in anderen Büchern über Japan vor 15 Jahren oder die New Economy vor 7 oder 8 Jahren, die in ihrer Einseitigkeit damals auch logisch und richtig schienen, sich im Nachhinein aber allenfalls als "amüsant" charakterisieren lassen).Wer sich zumindest ein bisschen mit Wirtschaft und Globalisierung auskennt wird in diesem Buch nichts Neues lesen. Insbesondere die scheinbar nicht zu einem Ende kommenden Anekdoten Friedmans über seine Reisen nach Südostasien nerven. Rein inhaltlich hätte man das Buch auf einen Zehntel des Umfangs beschränken können, ohne signifikante inhaltliche Abstriche machen zu müssen. Wieso mittlerweile auch in Deutschland ein enormer Hype um dieses Buch gemacht wird, kann ich so nicht nachvollziehen. Allenfalls für Leute zu empfehlen, die von Wirtschaft und Globalisierung nicht viel Ahnung haben, aller anderen lesen hier "Aus Amerika nichts Neues".
Ganz nett, 14. September 2007
The World is Flat ist ein ganz unterhaltsam geschriebenes Buch für diejenigen, die in den vergangenen 10 Jahren das Zeitunglesen verpasst haben. Es bietet immer mal wieder ganz interessante Aha-Erlebnisse und versteht es einen, durch die anektotische Erzählweise, die vielen amerikanischen Büchern eigen ist, in das Geschehen hineinzuziehen. Stilistisch nervig ist hingegen das das Einhämmern des "World flattened" hier, "World flattener" da in jedem dritten Satz. Hier berauscht sich der Author ein klein wenig zu sehr an seiner eingängigen Idee für den Buchtitel. Zusammengefasst ist das Buch als Beschreibung dessen, was derzeit in der Welt passiert, nicht schlecht und bietet für jeden das eine oder andere Detail, welches er noch nicht kannte. Für aufmerksame Zeitungsleser ist es jedoch nichts wirklich Neues und von daher entbehrlich.
Globalisierung aus Sicht eines US-Amerikaners., 26. Mai 2007
Das erste Kapitel ist weitgehend lesenswert ("How the world became flat".), aber danach wird es sehr langatmig und weitschweifig, vor allem aber sehr darauf aus, dem US-Leser zu gefallen. Man weiß danach einiges über Friedman's Tochter ('studiert an einem College in New Haven'), aber ich wurde den Eindruck nicht los, dass sich dieser Autor in erster Linie und vor allem an seiner eigenen Schreibe permanent ergötzen möchte.
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