Kundenmeinungen
schönes cover? schöne menschen?, 18. November 2008
Ich habe diese Buch gekauft aufgrund der Empfehlung einer Dozentin. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Art und Weise wie Zadie Smith schreibt: einfühlsam und doch prägnant bringt sie die Probleme der ach so Reichen und Schönen Menschen zur Geltung, die doch alle einfach nur einen Platz in der Gesellschaft suchen. Was dieses Buch interessant macht, sind die hintergründigen Intrigen eines solchen Machspielchens um eben Anerkennung zu erreichen.Erfolgreiche Erzfeinde, die sich gegenseitig auszustechen versuchen und deren Familienmitglieder, die sich miteinander anfreunden.Gangstergeschichten, sexuelle Machenschaften zwischen Dozent und Studentin.On Beauty ist ein ganz eigenes Meisterwerk, dass grandios geschrieben ist und in ganz niveauvollem Stil den doch so fiesen Geschehnissen ein kleines bischen Schönheit entlockt.Ich finde es großartig, auch wenn das Cover sehr kitschig ist!!!
Ich kämpfe immer noch., 14. September 2008
Ich habe damals das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Es wurde ja viel versprochen. Manche der beschriebenen Situationen mögen ja komisch sein, aber leider hat mich das Buch insgesamt nicht gepackt, so dass ich es seit ca. 6 Monaten ratenweise lese. Ich suche irgendwie den Handlungsstrang und frage mich manchmal, was die Autorin wollte: Kritik an Intellektuellen, Bericht über das Leben von Afroamerikanern in den USA. Ich weiß ehrlich nicht, ob ich es zuende lesen soll. Man muss das Buch nicht gelesen haben.
Einschläfernd, 14. März 2008
Das Buch wurde vielversprechend angepriesen, aber von Spannung keine Spur! Habe mich ein Stück weit durchgekämpt in der Hoffnung dass noch etwas besseres kommt, aber letztendlich habe ich das Buch zur Seite gelegt! Damit sollte man seine Zeit wirklich nicht verschwenden!
Leider lang nicht so gut wie Smiths Erstling, 5. März 2008
Im Mittelpunkt steht Familie Belsey. Vater Howard lehrt an einer kleinen amerikanischen Universität Kunstgeschichte, Mutter Kiki ist Krankenschwester. Jerome, der Älteste, der seiner Erziehung zum Trotz zum Christentum übergetreten ist, hält sich zu Beginn des Buches gerade in England auf, ausgerechnet bei der Familie von Professor Kipps, dem verhassten Erzrivalen seines Vaters. Zora, die Mittlere, könnte man schon fast als Streberin bezeichnen bei ihrem studentischen Eifer, zudem ist sie engagierte Kämpferin für (ihrer Meinung nach) Benachteiligte an der Uni. Das Nesthäkchen ist Levi, dessen Begeisterung für die Hip-Hop-Kultur sich nicht nur in seinen bevorzugten Klamotten äußert...Eine E-Mail von Jerome lässt bei Howard die Alarmglocken schrillen: hat sich der Knabe doch tatsächlich in Kipps' bildhübsche Tochter Victoria verliebt und spricht sogar von Heirat! Hals über Kopf fliegt Howard nach England, um Jerome zurückzuholen und die befürchtete Eheschließung zu verhindern.Einige Monate später die nächste unschöne Überraschung für die Belseys: Monty Kipps hat ausgerechnet in Wellington einen Dozentenposten bekommen und zieht in die Nachbarschaft, sehr zu Howards Unbehagen. Kiki dagegen freundet sich mit Carlene Kipps an, die sie beim besten Willen nicht unsympathisch finden kann. Außerdem hängt der Haussegen bei Belseys sowieso schief, seit Kiki herausgefunden hat, dass Howard eine Affäre mit einer Kollegin hatte...Uni-Alltag, Familienleben, Dichtung, Kunst und Rap bilden die Zutatenliste dieses Romans. Teils sind die Szenen wirklich stimmig und atmosphärisch, teils aber leider klischeehaft und konstruiert. Howards Blitzaufbruch nach England war nicht das einzige, was ich schwer nachvollziehbar und übertrieben fand.Im Klappentext ist von "Satire" die Rede, das würde natürlich einiges an Überzeichnung erklären - andernfalls ist ein aufgetakeltes Hohlbrot wie Victoria und die Tatsache, dass die Männer scharenweise auf sie reinfallen, kaum zu ertragen.Von Zadie Smiths Erstling "Zähne zeigen" war ich sehr begeistert. Die Leichtigkeit und der Humor, die es mir dabei so angetan hatten, fehlte mir in diesem Buch größtenteils, die meisten Figuren waren mir gleichgültig oder gar nervig. Gerade zu Beginn geschah vieles so sprunghaft und unglaubwürdig, dass es mir schwerfiel, überhaupt in das Buch hineinzukommen. Das wurde allmählich etwas besser, aber in meinen Augen ist das kein Buch, das man gelesen haben muss.
don't waste your time with this boring book / mittelmaessig ist noch zu gut, 1. März 2008
Ich kann mich nur den schlechten Bewertungen anschliessen... habe das Buch vor 2 Wochen in Irland gekauft - mich haben auch nur die mindestens 20 positiven Beurteilungen auf Cover und Inlet dazu verleitet. Nach denen zu urteilen muesste es ein echtes Hammerbuch sein und das von der ersten Seite an. Bin jetzt bei Seite 100 und suche immer noch nach Wortwitz und Handlung sowie tieferem Sinn. Habe an mir selbst gezweifelt, doch als ich jetzt bei amazon auf die anderen negativen Bewertungen stiess, fiel mir ein Stein vom Herzen, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt.Werde es jetzt auch nicht mehr zu Ende lesen, was ich eigentlich erst einmal in meinem Leben gemacht habe, und ich habe schon 100e Buecher aus diesem Genre gelesen.
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