Kundenmeinungen
Nach der Hälfte weggelegt, 14. Februar 2006
Ich kann nur die erste Hälfte des Buches beurteilen, weil ich einfach nicht mehr geschafft habe. Aus lauter Langeweile habe ich "Fever Pitch" weggelegt und ein anderes Buch gelesen. Vielleicht wird das Buch später noch interessant, aber man muss wirklich viel Ausdauer aufbringen, um bis dorthin zu kommen.
Besser als erwartet aber schlechter als gewünscht, 31. Juli 2005
Ich habe dieses Buch für meinen Englischleistungskurs gelesen, um es vorzustellen, doch hat es meinen Ansprüchen nicht genügt.
So fand ich den Beginn zu schleppend und es fehlt -meiner Meinung nach- ein "echter" roter Faden, da die Fußballspiele keine wirkliche Handlungsbasis bieten. Zwar stimmen die ironischen Seitenhiebe Hornbys auf den Fußball bzw. seine Versuche, die Fasznation Fußball aufzuschlüsseln vollkommen und ein ums andere Mal fühlt man sich als Fußballfan "ertappt". Doch alles in Allem muss ich sagen, dass das Buch zu langatmig war, da es noch ein Spiel, und noch ein unbedeutendes Spiel usw. war. Mir haben ein paar mehr autobiographische und Faszination-Fußball-erklärende Züge gefehlt. Daher 3.4 Sterne --> 3 Sterne :-)
Die Wahrheit über das Leben, auch für Nicht-Fussballer, 11. März 2003
Niemand beklagt sich über Hornby's vorzügliches "High Fidelty", obwohl vermutlich kaum jemand alle darin erwähnten Sänger und Bands sowie deren Lieder im Detail kennt. Ihre Funktion ist es dort, ein Gefühl, einen Gedankengang auf die ureigene Art und Weise des Protagonisten präzise zum Ausdruck zu bringen. Und genauso verhält es sich in dem in höchstem Masse autobiographischen "Fever Pitch". Der grösste Irrtum wäre es anzunehmen, dass Hornby über Fussball schriebe. Im britischen Mittelklasse-Fussball der Siebziger und Achtziger Jahre kenne ich mich nun wirklich überhaupt nicht aus (das tut wohl kaum einer), niemand interessiert sich wirklich dafür. Der FC Arsenal ist nur eine mehr oder weniger fixe Kulisse vor welcher sich ein Mensch (in diesem Falle wohl der Autor selbst) im Laufe der Jahre verändert und weiterentwickelt und die gelegentlich in sein Leben eingreift, wohl aber in viel geringerem Masse, als er annimmt. Das Fehlen einer eigentlichen Handlung impliziert eine Fokussierung auf das Wesentliche, nämlich die menschliche Psyche und ihre Wechselwirkungen. "Fever Pitch" ist also eine Art Hardcore-Version von "High Fidelty", die zwar schwieriger zu lesen und zu verstehen ist, sich dafür jedoch um einiges weiter in die Tiefen und Untiefen des ganz gewöhnlichen Lebens hineinstürzt. Doch trotz, oder gerade wegen allem Ernst und aller Wahrheit: Lachen muss man andauernd, auch wenn einem oft vielleicht eher zum Heulen zu Mute ist.
Vorsicht: dieses Buch ist nichts für Hornby Fans!, 22. September 2002
Nachdem ich "About a Boy" verschlungen hatte machte ich mich auf die Suche nach weiteren Büchern von Nick Hornby. Dabei geriet mir auch dieses Buch in die Finger. Um es gleich vorweg zu sagen, es ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht durchgelesen/-geschafft habe. Es handelt sich hierbei um eine Chronologie von dritt Liga Fussball in England. Für Fussballfans mag das Buch daher einen gewissen Reiz darstellen, wenn man jedoch keinerlei Interesse an diesem Sport hat, wird einem das Buch nach 25 Seiten langweilen.Lest lieber "High Fidelity" und "How to be good", wenn Ihr auf Hornbys Humor aus seit.
Genial!, 9. August 2001
Sie haben es hier auf alle Fälle nicht mit einem Fußballfan zu tun, aber meine Begeisterung über diese Buch kennt keine Grenzen. Hornby schafft es seinen Namen untrennbar mit Fußball zu verbinden. Es ist unmöglich sich von diesem Buch loszureißen, bzw losgerissen zu werden (GRRR!). Ein brilliant erzähltes Buch, das man viel zu schnell durchgelesen hat. Man fiebert mit dem Protagonisten Fußballereignissen entgegen und erwischt sich sogar dabei, Ausreden für seine Fußballabhängigkeit zu erfinden!
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