Kundenmeinungen
sehr schön, 30. September 2008
das buch ist super und ich denke, dass sich so manch einer an sein eigenes leben erinnert fühlen wird. es ist absolut aus dem leben gegriffen und neben traurig und hier und da komisch ist es einfach nur schön.
Humorvoll und tiefgründig zugleich, 29. Juli 2007
Nick Hornbys "About a Boy" ist eine Geschichte wie aus dem Leben gegriffen. Hornby entwickelt einen tiefgründigen Humor, er schreibt gut lesbar und entwirft sehr differenzierte Beschreibungen seiner Charaktere. Schwer zu entscheiden, ob man die beiden Hauptfiguren Marcus und Will nun mag oder nicht. Je nach Situation steigen oder sinken die Sympathiewerte. Eben wie im richtigen Leben. Auf höchst unterhaltsame Art und Weise greift Hornby Themen auf wie Freundschaft, Wahrheit und Lüge, Altersunterschiede und natürlich Beziehungen. Nie moralisiert er, nie erscheinen die Schilderungen abgehoben.Will, ein Mittdreißiger und ziemlicher Nichtsnutz, entdeckt seine Vorliebe für Single-Mütter und schließt sich einem Verein für alleinerziehende (Single-) Eltern an. Das einzige Problem dabei: Er ist zwar Single, aber kein Vater. So erfindet er einen zweijährigen Sohn namens Ned. Und sein Leben wird bald auf den Kopf gestellt. Denn der zwölfjährige Marcus, Sohn einer (tatsächlich) alleinerziehenden Mutter und ein absoluter Außenseiter unter Gleichaltrigen, entdeckt sein Herz für Will. Eine Freundschaft entsteht, gegen die sich Will nur anfangs erfolgreich wehrt. Bald lernt er, dass es noch anderes im Leben gibt als Faulenzen und schnelles Vergnügen. Er beginnt, sich über sein Verhalten und über andere Menschen Gedanken zu machen.Ein wahres Lesevergnügen, so dass ich das Buch nur jedem ans Herz legen möchte. Es lässt sich auch auf Englisch gut lesen.
Hornby`s Glanzstück, 8. Juli 2007
Auf verschiedenen Seiten konnte ich lesen, das "About a Boy" Hornby's bestes Werk bisher sein soll. Während die ersten 100 Seiten mich daran zweifeln ließen, musste ich die restlichen 200 in einem Rutsch durchlesen. Die Geschichte rund um den etwas wunderlichen 12-jährigen Markus, seine depressive Mutter und seinem unfreiwilligen 36-jährigen Freund Will ist so erfrischend und Herz erwärmend, dass man stets zwischen Rührung und Lachen hin und her gerissen ist. Hornby gelingt es, die Schreibkunst eines John Irving einzufangen und mit weitaus weniger Worten zu Papier zu bringen. Die Charaktere gewinnen Gestalt durch die Handlung und ihre Gedanken, ohne dem Leser aufgedrängt zu werden. Er schreibt über die Einstellung zum Leben, die verschiedenen Arten zu leben und die Möglichkeiten, mit den Widrigkeiten darin umzugehen, zeigt die einhergehenden Probleme auf... ohne zu urteilen. Man kommt nicht umhin, sich selber in der einen oder anderen Person in 'About a Boy' wider zu erkennen.Am Ende wünscht man sich, die Geschichte würde weitergehen oder einen zweiten Teil hergeben... aber wie sollte es Hornby gelingen, so geschickt und weise Markus`s Übergang vom Kind zu einem Teenager und Will`s damit einhergehenden Wechsel vom Teenager zum Erwachsenen weiterzuerzählen?Eins dieser Bücher, die man nach der letzten Seite weg legt und die einem noch über Stunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Großartig!
kleine männer und große jungs, 28. Oktober 2006
Will ist ein Lebemann. 36 Jahre alt und noch nie gearbeitet. Das brauchte er auch nicht da sein Vater ein Weihnachtslied "Santa`s Super Sleigh" geschrieben hat und welches auf jedes neues Weihnachtsalbum kommt oder gecovert wird. Will hält sich für glücklich, er tingelt durchs Leben von einer Frau zur anderen. Doch dann versuchst er es mit etwas anderem. In einem Caffee lernt er eine ledige Mutter kennen, die beiden haben einen kurze Affäre, die sie beendet. Plötzlich wird Will klar, dass er auf diesen typ Frau steht. Oder vielmehr wird ihm klar, dass solche Frauen einfacher zu handhaben scheinen, da sie seiner Meinung nach Mannhungrig sind. Er beschließt sich SPAT anzuschließen, einen Selbsthilfegruppe lediger Eltern, wo er der einzige Mann ist. Der Zufall will es, dass er Marcus auf einem SPAT Picknick begegnet. Nach einem Selbstmordversuch der Mutter beschließt Marcus, dass Will sein Freund und eventuell sein Vater werden könnte, doch natürlich hat seine Mutter Fiona auch noch eine Wörtchen mitzureden...Das Buch handelt von einem kleinen Jungen in einem erwachsenen Mann und einem erwachsenen Jungen im Körper eines Jungen, der zu schnell erwachsen werden musste, nachdem seine Eltern sich getrennt haben. Das Buch spielt in zwei Perspektiven. Abwechselnd erfährt man Wills und Marcus Gedanken über ihre Umwelt. Schnell wird klar, dass sich Marcus genau den richtigen Freund ausgesucht hat. Nicht weil er erwachsen ist, sondern weil er Marcus beibringen kann ein Kind zu sein. Auch wird immer klarer, obwohl Will oberflächlich ist, verfügt er über mehr Lebenserfahrung, als die ganzen "normalen und angepassten" Leute. Das Buch endet relativ offen, es ist aber auch keiner dieser Romane wo man ein schmalziges Ende erwartet. Das Buch ist ein kurzer Abschnitt von mehreren Leuten, die sich zufällig treffen und dann wieder gehen. Man amüsiert sich jedoch auf jeder Seite des Buches, man erfährt viel über die Personen und ihre Ängste. Ein völlig anderer Roman als Fever Pitch, aber mindestens genau so interessant!
Am Anfang ganz interessant, aber dann, 13. Oktober 2006
Die Geschichte lebt von der Beziehung (Freundschaft)von einem Jungen, den sonst keiner mag (außer seine Mutter) zu einem Mann. Am Anfang eine ganz interessante Konstellation, die aber nach und nach immer weniger interessant scheint. Ein durchschnittliches Buch ohne besondere Spannung und mit einem üblichen Ende. Der Junge, den am Anfang keiner mag, wird glücklich, die Probleme sind gelöst.
|