Kundenmeinungen
Puerile, so puerile, 30. Dezember 2008
Why would someone want to read this trash when the writings of Gracian are readily available? Mr. Greene's puerile commentary and interpretations serve no worthwhile purpose, given the fact that he over-exteriorises and banalises the matter (Gracian would say: "Leave some room for mystery..."). Furthermore, it should be noted that more than a half of his 48 'laws' are plagiarisations of Gracian's maxims. At the most Mr. Greene will only appeal to frustrated adolescents. But when these adolescents join the ranks of men, they will come to realise that workable stratagems require a great deal more sophistication - let alone the fact that circumstances hardly ever call for their implementation - than suggested by Mr. Greene. And one is led to suspect that your average door-to-door salesman has got far more cunning tricks up his sleeve than the evil Mr. Greene. This juvenile and vulgar philosophy is in fact the American Dream in action, viz., pursue your aim without scruples, and crush anything that gets in your way. This law of the jungle is already in force. Books about it are strictly unnecessary.
Macht..., 27. März 2008
Dieses Buch ist zweifelsfrei eine Anleitung zum Erlang von mehr Macht. Der Autor verherrlicht die Macht aber als etwas Schlechtes. Er ruft unmittelbar und durchgehend dazu auf, andere Menschen zu hintergehen, sie als wertlose Geschöpfe zu betrachten, Freunde auszunutzen und rücksichtslos die eigenen Intentionen zu verfolgen.Diese Lektüre übersteigt das Maß eines gesunden Egoismus bei weiten. Wer den Ratschlägen dieses Buches vollständig Folge leistet, wird vielleicht Macht über andere Menschen erlangen, von ihnen aber niemals respektiert oder gar geliebt werden und vermutlich in Einsamkeit und Narzissmus verkümmern.Das Buch liest sich zudem zum größten Teil wie ein Geschichtsbuch. Die detailreichen Illustrationen, welche in Relation zu den Gesetzten der Macht stehen, stammen in der Regel aus früheren Jahrhunderten. Sie sind also völlig überholt und nicht zeitgerecht. Wer sein Allgemeinwissen in Geschichte auffrischen möchte, dem ist auch hier mit Sicherheit mit anderen Büchern besser beholfen. Die 48 Gesetze der Macht hätten auch auf zwei Seiten untergebracht werden können. Aufgrund der zahlreichen Illustrationen sind es somit unnötigerweise über 500 große Seiten mit kleiner Schrift geworden. Für den Erwerb einer besseren Menschenkenntnis und der Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten empfehle ich andere Lektüren. Beispielhaft hierzu ist sicherlich: Wie man Freunde gewinnt. Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von Dale Carnegie.
Power Games Machiavellian style, 11. Februar 2008
This book is focused predominantly on Machiavellian strategies of power. As such, it is a very interesting read. Each "law of power" is illustrated with sample stories and some of the stories may be too much for the faint of heart - they are utterly ruthless. Power is so seductive - the effects of it like chasing, fighting for and owning the "one ring that rules them all" from Talkien's "Lord of the Rings". It seems so irresistible, so sweet, but watch out how far you go, because while setting a trap for another, you can find yourself unnoticeably getting caught in it. There is a saying that the absolute power corrupts. That is not exactly true of the "real" power - but the "real" power is not based on fear, only the perceived power is based on fear and that is what Machiavellian power is based upon. After all his motto was that it is better to be feared than to be loved. And if you invest yourself totally in being feared, one day you just find yourself ending all alone. There is yet another and better way - but that one takes another route. It is based on higher knowledge. I am glad that Robert Green has added the "reversals" - the way you can find this double edged sword of power stuck in your own back if you're not careful. This book is a lovely compendium of use and abuse of power with plenty of stories drawn from history. It is nice to be aware of possible consequences when using the laws of power before you become power crazy and find yourself in a ditch. With great power comes great responsibility. Another reviewer mentioned that there is no "how to" in this book - well, even each heading clearly points out the modus operandi, which is further illustrated through the stories. And not all the laws in the book are devious, even thought that may seem to be the main flavor of the book. Some of the laws are good common-sense advice as in "avoid free lunch", "plan all the way", "concentrate your forces", "master the art of timing", etc. As you read this book, I'll just like to mention a story of a man who felt rather shy and powerless and who figured that the best way out for him to feel like somebody would be if he gets other people to be afraid of him. He found a book on mind-power and sat down to practice. It didn't take long, before he was apparently wielding power and people around him felt rather anxious in his presence. Eventually they all began finding excuses for staying away from him and in the end he was all alone - no one wanted him around. So, when you engage into experimenting with these laws of power, temper them with love and wisdom - else you may not be too happy with your creation. Machiavelli, too, ended up in exhile and all alone.
Zynische Anleitung zum Misserfolg, 11. November 2007
Ein Spontankauf im Bahnhofsbuchladen. Schade fürs Geld: Die Tipps und die Grundhaltung des Buches sind meiner Meinung nach zu zynisch, als dass man es gerne liest oder damit Erfolg haben kann.
Machtspiele als gesellschaftliches Muss?, 22. Mai 2007
Fairness, Gleichheit und andere vermeintlich hoch gehaltene soziale Werte sind nur Lippenbekenntnisse. In Wahrheit geht es dem Einzelnen bewusst oder unbewusst darum, persönliche Macht und Einfluss zu erlangen oder zu behaupten. In dieser Hinsicht unterscheide sich die moderne Gesellschaft nicht vom Hofe eines Fürsten, an dem die Höflinge um die Gunst ihres Herren buhlten und sich gegen ihre Rivale behaupten mussten. Nur wer sich bereitwillig auf das Spiel der Macht einlässt und dessen Regeln beherzigt, der vermag seinen Erfolg in Beruf und Privatleben zu steuern. So oder so ist jeder entweder Spieler oder Spielball. Dies behauptet jedenfalls Robert Greene.48 universelle Gesetze der Macht hat er in seinem Buch "Power" zusammengetragen, erläutert und mit Beispielen aus der Geschichte versehen. Die Gesetze müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden, sondern der Leser kann sich das Gesetz heraussuchen, dass ihn gerade interessiert.Allerdings schildert Greene das Gesetz vor Allem als Prinzip. Konkrete Anwendungs- oder Fallbeispiele für die Umsetzung im modernen (Berufs-)Leben fehlen. Die Umsetzung im Detail bleibt somit dem Leser überlassen, ebenso die moralische Bewertung und die Prüfung auf Tauglichkeit. Zudem habe ich den Eindruck gewonnen, dass Greene zwar die Gesetze der Macht durch fundiertes Studium zusammen getragen, sie aber persönlich nie angewandt hat. Ein praktischer Erfahrungsbericht des Autors und seine persönliche Umsetzung der "Gesetze" hätten dem Buch deutlich mehr Gewicht verliehen. Deswegen gibt es nur drei Sterne.Meiner Meinung nach taugt "Power" vor Allem dafür, das Bewusstsein für das eigene Verhalten und das Anderer zu schärfen. Wer erkennt, wo er sich selbst ein Bein stellt, indem er z.B. bei anderen Widerstände erzeugt,kann sein Verhalten ändern. Natürlich liegt es am Einzelnen, ob er die Welt durch den Filter eines ununterbrochenen Machtspiels betrachten will."Power" ist meiner Meinung nach ein Buch, das den Leser dazu bringt, einen eigenen Standpunkt zum Thema Macht zu beziehen. Darin liegt sein Wert.
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