Kundenmeinungen
Unerträglich heiliger Löwe nervt!, 30. Juli 2008
Ich erinnerte mich dunkel daran, als Kind mal ein paar Bände davon gelesen zu haben und sie "total schööön" gefunden zu haben. Und nachdem der erste Film rauskam, hatte ich mir mal das Gesamtwerk geholt und in der chronologisch korrekten Reihenfolge der erzählten Begebenheiten gelesen und nicht in der Reihenfolge des Erscheinungsdatums.In 7 Bänden wird von Narnias Welt von ihrer Schöpfung bis zu ihrem Ende (welches natürlich keines ist, denn danach geht es in noch viel toller weiter) berichtet, wobei in fast allen Büchern Kinder von der Erde in diese Welt gelangen und dort Missionen erfüllen müssen um die Welt zu retten.Oft ist die Blödheit der Protagonisten einziger Antriebsmotor für die Handlung, was ich persönlich ja auf den Tod nicht leiden kann...Und natürlich nervt dieser golden bemähnte Deus ex machina Aslan ganz gewaltig mit seiner erhabenen Heiligkeit.Interessanterweise sind genau die Geschichten, in denen möglichst wenig Aslan vorkommt und in denen nicht so dringend die Welt gerettet werden muss, die besten. Dort wird auch mal etwas näher die Welt beschrieben und dem Leser näher gebracht, die vorher nur aus grünen Wiesen, Wäldern und sprechenden Tieren bestand. Der Band "The Voyage of the Dawn Treader" verdient auch noch heute das Prädikat "total schööön", hier wird endlich mal so richtig kreativ weltengebastelt, weltentdeckt und der Leser mit Wundern versorgt und keine Welt muss gerettet werden.Der letzte Band "The Last Battle" ist das düsterste Werk der Reihe. Hier scheinen die Bewohner Narnias den Glauben an Aslan verloren zu haben, lassen sich von einem gefälschten Gott unterdrücken, es geht richtiger Terror und Horror um im Lande. Doch gegen Ende taucht natürlich Deus ex machina wieder auf, und es folgt ein unerträglich schmalztriefendes glücklicher Showdown, dessen christliche Parallelen sich nun wirklich nich mehr wegleugnen lassen. Die "Araber" beten den "Teufel" an, die Bösen gehen zum Teufel, die sich zu glauben weigern gehen nirgendwo hin, die Gläubigen werden erlöst (sogar ein "ungläubiger Araber"), ein "Jüngstes Gericht" findet statt, die Welt Narnia wird restlos eingemottet, doch hinterher geht es noch viel toller weiter. Alle Narnia-Reisenden (bis auf Susan, die sich inzwischen mehr für Lippenstifte und Parties interessiert) lassen ihr irdisches Dasein hinter sich und leben glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit auf kitschigen Blumenwiesen weiter und man ist froh, wenn diese Schmonzette endlich vorbei ist.
Langweilige und viel zu schnelle Story, 17. November 2007
Also nachdem der Film im Kino gelaufen ist und dieser jetzt ja nicht soo schlecht war, dachte ich, lese ich doch mal die Bücher. Natürlich im englischen Original. Des Englischen mächtig machte ich mich also daran, diese Bücher zu lesen. Allerdings ist die Sprache sehr kindlich gehalten. Und auch die Handlung ist nicht wirklich fesselnd und sehr kurzlebig. Nach 2 Sätzen geht's schon wieder anderst weiter und die Beschreibungen sind nicht wirklich anschaulich. Frage mich, wie man den Film auf diese länge bekommen hat, da das Buch in wahrscheinlich der halben Zeit zu lesen ist (also der entsprechende Band, nicht das Gesamtwerk).
Nur für jüngere Leser... , 5. Juni 2007
also ich muss zugeben, ich habe es nicht zu Ende gelesen. Ich konnte einfach nicht mehr, es war so langweilig und alles vorraus zu sehen. Ich hatte mich auf ein großartiges Fantasay buch gefragt und bin wirklich bitter enttäuscht worden. Für Kinder/Jugendliche mag es vielleicht wirklich gut sein. Wenn ihr älter als 16 oder so seid solltet ihr aber lieber die Finger hiervon lassen.
Am Anfang sehr gut, abbauend zum Ende (je Storie)., 17. November 2006
Die ersten Inhaltlichen Bücher sind sehr gut! Absolut zu empfehen. Doch mitten drin kommt ein Bruch.Der Autor weicht immer weiter von seinem Stil ab und man dann auch auf einmal an einer Stelle, wo man erst mal schauen muß. Denn es wird eine erzähl art (mitten im Buch) eingeführt, welche dann von Herr der Ringe bekannt ist.Dickes Manko: Ich hatte mir das Buch (bin fast am Ende) zugelegt, um mir die Zeit für das nächste Harry Potter Buch zu vertreiben. Doch im Gegensatz zu Rowling wird hier sehr stark darauf geachtet, das es rein für Kinder bleibt.Es gibt öfters heftige Scenen, welche gar nicht für Kinder geeignet sind und die dann mit einfachen Zusätzen abgebrochen werden. So wird immer wieder der Spannungs Faden zerrissen und teilweise gar nicht erst aufgebaut.Des öfteren hatte ich auch überlegt, es abzubrechen. Doch ich habe es weiter gelesen.Ebenfalls gibt es in der Art der Geschichten große Brüche.4 Sterne wegen des gesammten. Ebenfalls jede Geschichte einzeln betrachtet. Bei der Möglichkeit, jede Storie einzeln zu bewerten, hätte auf jeden Fall mindestens 1 Geschichte nicht mal 3 Sterne bei mir erreicht.
Seven wondrous stories..., 3. September 2006
One of my children asked me to read this book, because he had seen the film based on the first story and wanted to talk about it. So I sat down and started. And read on and read on and...What got to me in the first place is the fact that this book is only on the surface written for children, it is filled with parables and if you really read it, needs a lot of thinking. The first story about Polly and Digory leads you to Narnia and the last story tells us about Jill's and Eustachius' adventure and ends a little surprising with a railroad-accident and with death and supposed everlasting life. But everything that is inbetween are seven stories filled with wonder, with courage and anxiety, with love and hate and every other story you can conjure up. Peoples and talking animals, the overpowering lion Aslan, stars that come down, whatever you can dream of, it is there. And a lot of it is very wise.Just take the time and read it!
|