Kundenmeinungen
Oh waily, waily, waily, welch ein Spaß!, 30. Januar 2008
Es ist offensichtlich schon zu lange her, dass ich ein Buch von Terry Prachtett gelesen habe, denn ich hatte ganz vergessen wie genial dieser Mann ist! Nun, nach diesem netten, kleinen Märchen bin ich schlicht überwältigt, fast schon als wäre es mein erstes Buch von Pratchett - und das ist ein richtig schönes Gefühl, eigentlich.
Dabei ist es vordergründig eine "brave" Kinder-Geschichte. Die junge Tiffany Aching ist ein Mädchen aus einer kinderreichen Schäferfamilie, die ein bisschen pfiffiger und in vielerlei Hinsicht auch begabter ist als andere Kinder. So erkennt sie als einzige, dass Wesen aus anderen Welten in ihre Welt eindringen. Als ihr kleiner, eigentlich gehasster Bruder von einem solchen Wesen entführt wird, ist klar, dass Fräulein Tiffany diesen Diebstahl nicht auf sich sitzen lassen kann - hier geht es nicht um den Bruder sondern ums Prinzip. Neben ihrer Bratpfanne hat sie auch noch die unsäglichen Nac Mac Feegles zur Hand. Und Dank dieser kleinen freien Männer (mit einem schottischen Zungenschlag, der dem Kenner die Socken auszieht) wird Tiffanys erstes Abenteuer eine spannende, originelle und herrlich witzige Geschichte.
Den eingeweihten Terry Pratchett Kennern brauche ich eigentlich nichts mehr zu erzählen. Der Mann ist ein Genie! Er schreibt wie ein Gott, geht in die Tiefe, unterhält mit großartigen Einfällen, stimmt nachdenklich und gleichzeitig froh, denn es gibt keine zwei Seiten in seinen Büchern, die nicht lautes Lachen, Kichern oder Grinsen beim Leser hervorrufen dürften.
Dem Nicht-Kenner oder Pratchett-Quereinsteiger möchte ich die Tiffany Aching Reihe aber ganz besonders ans Herz legen, weil man dafür keinerlei "Scheibenwelt Wissen" braucht und weil man danach auf noch viel bessere Pratchett Romane stoßen wird!
Die Tiffany Aching Reihe ist ein Märchen, und man kann sie nach meinem Dafürhalten bedenkenlos jedem Kind in die Hand drücken, das schon flüssig lesen kann und nicht total dämlich ist (wobei natürlich für die Kids die deutsche Übersetzung eventuell zu bevorzugen wäre ;-)). Aber dennoch enthält diese Geschichte auch soviel tiefsinnigen Humor und so viele unterhaltsame und spannende Episoden, dass man selbst als "abgebrühter" Erwachsener noch rundum glücklich werden kann mit diesem Buch.
Debüt einer Junghexe, 1. August 2007
Manchmal sucht Terry Pratchett auch abgelegenere Ecken der Scheibenwelt auf und stellt uns hier ganz neue Figuren vor.
Tiffany Aching ist eine sehr intelligente und geschickte 9-Jährige, die eigentlich alles weiß, was man zum Bewirtschaften einer Schafzucht wissen muss, weswegen sie auch in ihrer Arbeit im elterlichen Betrieb ziemlich viel Freiraum genießt. Bis es Gründe gibt, warum Granny Weatherwax - und auch andere mächtige Wesen auf sie aufmerksam werden.
Die Figuren sind selbst, oder gerade, die Kleinsten mal wieder überlebensgroß gezeichnet und genau wie die meisten Scheibenweltromane hält Pratchett auch hier der Realität oder was wir landläufig dafür halten den Spiegel vor. Und man muss wirklich fragen, ob es sich dabei um einen Zerrspiegel handelt oder nicht.
crivens!! What a story, 28. Mai 2006
A real great book, even for a writer as Terry Pratchett is. The wee, free men are a pretty amazing folk which remembers to the scottish. And Tiffany Aching sharp and a witch to the boots at the age of 9. Many times a thought: There Mr. Pratchett raised a new Esmeralda Weatherwax. Short to say: Reading this book was pure fun and a good deal of thinking how it could contuine.
Super Buch auch auf Englisch, 28. Februar 2006
Wieder ein Geniestreich von Terry Pratchett,ich kann das Buch nur empfehlen. Und es lohnt sich auch das Buch auf Englisch zu lesen, da kommt der Charme viel mehr zum Ausdruck. Nach einer kurzen Einlesephase, liest es sich wie von selbst. Pratchett schafft es einfach den Leser mitzureißen und zum lachen zu bringen mit seinen einfachen Humor. Auch schafft es Pratchett den Altmeister der Fantasy J.R. Tolkin in seinem Roman mit einem Augenzwinkern zu verewigen. Respekt!
Eine lustige Hexengeschichte, 10. Januar 2006
In diesem Scheibenweltroman geht es um ein Mädchen, das gerne eine Hexe sein möchte (und auch tatsächlich schon eine Hexe ist). Sie trifft in ihrer Heimat plötzlich auf Monster, die dort nicht hingehören: Eine andere Welt kollidiert mit ihrer Welt. Weil die Hilfe der erwachsenen Hexen, die ihr helfen wollen, auf sich warten lässt, und sie dringend ihren kleinen Bruder, der ihr gestohlen wurde, wieder haben möchte, beschließt sie die Sache mit Hilfe der kleinen blauen Männer, die aus der Welt der bösen Königin geflohen sind, die ihren Bruder entführt hat, allein in die Hand zu nehmen.
Das Buch ist wirklich sehr niedlich, aber auch völlig für erwachsene Leser geeignet. Ich kann leider nicht einschätzen ab welchem Alter das Buch für Kinder geeignet ist. Von den typischen bekannten Scheibenweltfiguren treten nur ein paar in sehr kleinen Nebenrollen auf. Mir hat das Buch als erster Hexenroman sehr gut gefallen (die anderen Hexenromane fand ich nicht so gut), so dass es vielleicht auch denen gefallen wird, die eigentlich keine Scheibenwelt-Hexenbücher mögen.
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