Kundenmeinungen
Do we have to apply all we learn in science just because we can?, 16. Juli 2008
Crichton really challenges the attitude towards science. Sure, the more we learn, the more we can do. But should we always put our knowledge to practice just because we can? The more scientist discover, the more ethical questions we need to answer. This book achieves it's goal. It makes you think by telling a simple story with some humor thrown into it.
Lesenswert, 23. März 2008
In vielen der bereits publizierten Rezensionen sind sich die Leser einig: zu viele Charaktere, unüberschaubare Handlungen, zu viele Nebenschauplätze. Vielleicht auch eine auf den ersten Blick übertriebene Story - ein Graupapagei, der glaubt ein Mensch zu sein, ein in Fremdsprachen schimpfender Affe, ein anderer Affe, der eigentlich ein kleiner Junge ist und leuchtende Schildkröten - der Grund für diese Skurrilitäten: Genmanipulation.Tatsächlich ist dieses Buch nicht besonders leicht zu lesen. Aus rein schriftstellerischer Sicht gibt es bestimmt größere Meisterwerke. Und trotzdem: dieses Buch ist absolut empfehlenswert, nämlich dann, wenn man zwischen den Zeilen lesen will. Wer sich die Mühe macht und die zitierten "Zeitungsartikel", die im ersten Moment vielleicht als Fiktion interpretiert werden könnten, nachrecherchiert, wird merken, dass es sich dabei um Fakten handelt. Genau diese sind es auch, die zum Denken anregen sollten: Künstler, die Kakteen durch Genmanipulation menschliche Haare wachsen lassen oder fluoreszierende Hasen "erschaffen" oder Patente auf verschiedene Gene und Krankheiten, um nur einiges zu nennen.Wer jemals - auch Nicht-Mediziner - die Gelegenheit hatte, einen tieferen Einblick in das Gesundheitssystem (Medizin und Pharmaindustrie) zu erhalten, weiß, dass der Mensch als Individuum nicht immer im Vordergrund steht und das Wohle der Patienten ebenso manchmal - im Dienste der Wissenschaft oder der Pharmaindustrie - in den Hintergrund rückt.Für Michael Crichton, der selbst Medizin studiert hatte, scheint dieses Buch die einzige Möglichkeit gewesen zu sein, quasi "inoffiziell" Anklage zu erheben, ohne mit verschiedenen wissenschaftlichen, medizinischen und pharmazeutischen Interessenvertretungen in Konflikt treten zu müssen.Wer dieses Buch allerdings lediglich als "Unterhaltungsthriller" konsumieren möchte, dem sei vor dem Lesen abgeraten - eben aus den oben genannten Gründen, die in nahezu allen Rezensionen enthalten sind.Zu Guter letzt noch ein Buchtipp für all jene, die mehr hinter die Kulissen im medizinischen Bereich blicken möchten: "Der ewige Gärtner", auch ein fiktionaler Thriller, der aber eine Realität widerspiegelt, von der wir wünschen sollten, dass sie gar nicht existiert. Ein Wunsch, der allerdings gar nicht mehr überfüllt werden kann...
So einen schlechten Crichton habe ich noch nie gelesen!, 4. März 2008
Ich bin enttäuscht. Michael Crichton kenne ich ganz anders. Die anderen Bücher, die ich von ihm gelesen habe, z.B. "Jurassic Park" und "Prey" waren spannend, gut geschrieben und wissenschaftlich (zumindest von der Sichtweise eines Laien aus) plausibel. Aber "Next"? Das Buch ist einfach nur schlecht.Zum einen stört mich schon das ständige Fluchen im Buch, und zwar mit Ausdrücken, die ich jedenfalls nicht in meinem Leben haben möchte ("holy shit"). Beinahe hätte ich das Buch zu dem Zeitpunkt schon weggelegt, und ich hätte es wohl besser auch getan, denn es wurde nicht besser, sondern blieb schlecht geschrieben und relativ langweilig.Was sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht, sind juristische Aspekte der Forschung, z.B. die Frage, wem eine Zellkultur gehört. Crichton stellt im Buch außerdem zwei offenbar im Labor erzeugte Mischwesen aus Mensch und Tier vor - einen besonders intelligenten Schimpansen und einen sprechenden Graupapagei. Spannend ist das nicht, vor allem weil diese Wesen einfach auftauchen und man nicht weiß, woher sie kommen und wohin sie gehen. Sie sind einfach da und verhalten sich anders als erwartet. Aber das war's dann auch schon an Mischwesen, und das finde ich enttäuschend. Störend sind außerdem die Zeitungsartikel, die ins Buch gestreut sind, und von denen viele ganz einfach langweilig sind. Ein Thema, das immer wieder auftaucht: "Will blondes become extinct?" Da sage ich nur "who cares?". So etwas würde ich nicht lesen, wenn es mir irgendwo in einer Zeitung begegnen würde.Übrigens tauchen im Buch einige internationale Wissenschaftler auf, die ein paar Worte in ihrer Sprache von sich geben. Crichton hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die fünf bis zehn Zeilen deutschen Text im Buch korrekturlesen zu lassen - mit den zu erwartenden Ergebnissen. Der deutsche Text liest sich, als wäre er mit google übersetzt worden und enthält außerdem Schreibfehler.Mit anderen Worten: Dieses Buch kann man sich sparen.
very interesting, 30. Januar 2008
This book is written in a very dynamic way - it has many characters (sometimes I had to look back in the previous chapters in order to remember who exactly a character was), but it contains also some "articles" taken out of magazines. The subject of genetic engineering is very interesting, it makes you wonder when you will actually read such an article in a well-known magazine.
One of Crichton's best, 21. Dezember 2007
Crichton always seems to create a exciting story around a current event. This is no exception, the current event being genetic engineering and where it could take us. Note: there were many characters, and I ended up writing them down to keep track of them. After all, what good is a thriller without trying to figure it all out before the book gives the answer! I would also recommend reading Tino Georgiou's bestselling novel--The Fates--if you haven't yet!
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